Gewerbegebiete auf den Dörfern

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Brilon-Totallokal: Vorstellung der Gewerbegebiete auf den Dörfern im Interview mit Oliver Dülme.

brilon-totallokal: Gewerbegebiet Brilon – Wer denkt da nicht sofort an das große Gewerbegebiet auf der Briloner Hochfläche?

Von Weitem zu sehen und prägend für das Bild der Stadt Brilon sind unter anderem die Schornsteine von Egger, die großen gelben Hallen von Oventrop oder das Hochregallager von Impuls. Vielen Briloner sind diese Firmen ein Begriff und jeder kennt jemanden, der dort arbeitet, wenn er nicht selber in einem der vielen Betriebe auf der Briloner Hochfläche arbeitet. Doch die Stadt Brilon hat mehr zu bieten wie nur ein großes Gewerbegebiet. In nahezu allen Ortsteilen haben sich Unternehmen angesiedelt, oftmals schon vor Generationen. Diese Unternehmen werden von deutlich weniger Menschen gesehen. Das Gewerbegebiet auf der Briloner Hochfläche sieht man von der B7 und anderen viel  befahrenen Straßen aus sehr gut. Die Firmen auf den Dörfern haben diesen Vorteil nicht. Hier möchte der BRILONER ANZEIGER ansetzen. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der BWT – Brilon Wirtschaft und Tourismus GmbH sollen jeden Monat die Unternehmen eines Ortsteils vorgestellt werden.  Los geht es in der kommenden Ausgabe. Am 12. Oktober stellen sich die Unternehmen aus Altenbüren vor.

Interview mit Oliver Dülme

Frage: Herr Dülme, welche Bedeutung haben die Unternehmen auf den Dörfern?

Dülme: Die Unternehmen auf den Dörfern sind zum einen für die Orte wichtige, zum anderen haben sie aber auch eine gesamtstädtische  Bedeutung. Diese Unternehmen sind meist schon vor Generationen gegründet worden. Viele Menschen aus den Familien der Dörfer haben dort gearbeitet bzw. arbeiten noch heute dort.  Die Unternehmen sind fest mit dem Ort verbunden, was sich auch immer wieder durch Sponsoring von Dorfveranstaltungen, Dorfvereinen usw. zeigt. Aber natürlich gehören die Unternehmen auch zur Stadt Brilon, bieten Arbeitsplätze, zahlen hier ihre Steuern und tragen somit zur Wirtschaftskraft des Standortes Brilon bei.

Frage: Dennoch kennt man diese Unternehmen kaum. Zumindest dann nicht, wenn man nicht aus dem jeweiligen Ort kommt, oder?

Ja, so ist es. Große Unternehmen wie z.B. Hoppecke Batterien aus dem gleichnamigen Ort, oder BMS aus Altenbüren kennen vielleicht noch mehrere Menschen. Aber bei Unternehmen wie Witte, die schon seit 1955 in Altenbüren fertigen, oder IP Textilien, die sich in den letzten Jahren neu in Altenbüren angesiedelt haben, ist das anders. Dabei bieten diese Unternehmen auch gute Arbeits- und Ausbildungsplätze. 

Frage: Sie sprechen es an: Viele Unternehmen bieten auch Ausbildungsplätze?

Richtig. Gerade die Handwerksbetriebe auf den Ortsteilen, aber auch die Industriebetriebe,  bieten verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten. Unzählige junge Menschen haben in der Vergangenheit das Privileg genossen, in ein paar Minuten zu Fuß auf der Arbeit zu sein. Die Unternehmen sind gewillt, auch in Zukunft Auszubilden, natürlich auch Jugendliche die nicht aus dem jeweiligen Ort kommen. Doch dafür müssen die Jugendlichen diese Unternehmen auch kennen.

Text und Bild: Oliver Dülme, BWT ∙ Brilon Wirtschaft und  Tourismus  GmbH

Bericht : brilon-totallokal.de - Ihr Nachrichtenmagazin aus Brilon

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