Ev. Kirchengemeinde Brilon begrüßt neue Konfirmanden und neue GemeindeSchwester

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Brilon-Totallokal: Im Gottesdienst begrüßt die Gemeinde Annika Siegel als neue GemeindeSchwester...

brilon-totallokal:  Im Gottesdienst am 10. Juni um 10.00 Uhr in der Ev. Stadtkirche stellen sich die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden der Gemeinde vor. Sie haben am 9. Juni ihren ersten Konfirmandentag und im Gottesdienst soll die Gemeinde sehen, wer im Mai 2019 konfirmiert werden möchte.

Im selben Gottesdienst begrüßt die Gemeinde Annika Siegel als neue GemeindeSchwester. Am 1. April hat die Ev. Kirchengemeinde Annika Siegel als GemeindeSchwester eingestellt. Das große „S“ in der Mitte der Berufsbezeichnung weist darauf hin: Damit ist keine Gemeindeschwester im herkömmlichen Sinne gemeint. Annika Siegel wird in einem Mini-Job arbeiten. Ihr Arbeitsfeld sind zunächst die alten Gemeindeglieder.

Sie soll herausfinden, was es bedeutet in Brilon alt zu werden und nicht mehr überall selbstständig hinzukommen. Möglichst viele  hochbetagte Gemeindeglieder wird sie besuchen.
Annika Siegel kommt mit Glückwünschen ins Haus und mit einem Sack voller Fragen. Denn: Das Presbyterium möchte wissen, wie es alten Menschen in Brilon geht und was sie von der Kirchengemeinde erwarten. Leben im Alter ist das Thema der Zukunft.
Neben den persönlichen Begegnungen hat Annika Siegel sich seit Anfang April in Gemeindegruppen vorgestellt. Möglichst viele Menschen sollen sie kennenlernen, damit sie ein Netzwerk Seniorenarbeit aufbauen kann.

Pfarrerin Kathrin Koppe-Bäumer und Mitglieder des Diakonie-Ausschusses führen sie am 10. Juni mit Gebet und Segen in ihre neue Aufgabe ein.

Annika Siegel lebt seit ihrer Kindheit in Brilon. Sie ist 44 Jahre alt und hat fünf Kinder, ein Enkelkind und drei Hunde. Seit Januar 2018 nimmt sie an einer Weiterbildung zur GemeindeSchwester im Diakoniewerk Ruhr teil. Innerhalb von drei Jahren fährt sie neunmal je eine Woche nach Witten und wird ausgebildet in Bibelkunde, dem Aufbau diakonischer Projekte, Gesprächsführung und weiteren Methoden, die im diakonischen Alltag eine Rolle spielen.

Vorher hat sie als Altenpflegerin in einem Seniorenheim und in einer Sozialisation gearbeitet. Daher weiß sie, „ wie viele alte Menschen heutzutage einsam zu Hause sind und sich oft nicht trauen, in Angebote für Senioren zu gehen oder die Kirche zu besuchen, obwohl sie es gern würden. Hier würde ich gern die Brücke schlagen und ein Netzwerk aufbauen, um diese Senioren zu erreichen.“

Quelle: Kathrin Koppe-Bäumer / Bild: Das Porträt von Annika Siegel fotografierte Rainer Müller.

 

 

 

 

 

Bericht : brilon-totallokal.de - Ihr Nachrichtenmagazin aus Brilon

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