Ausbildungsbörse 2019: Noch freie Plätze für Aussteller

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Brilon-Totallokal: Seit Anfang Dezember können sich Unternehmen für die Ausbildungsbörse Brilon Olsberg 2019 anmelden

brilon-totallokal: Wie die Veranstalter mitgeteilt haben, liegen schon über 100 Anmeldungen vor, es gibt aber noch einige freie Ausstellerflächen. Maximal können ca. 125 Aussteller teilnehmen. Damit ist die Ausbildungsbörse Brilon Olsberg die größte im HSK. Auch darüber hinaus muss man keinen Vergleich scheuen, denn bei vergleichbaren Veranstaltungen nehmen in Lüdenscheid 95 oder in Hagen 120 Unternehmen teil. Doch was macht die Ausbildungsbörse Brilon Olsberg 2019 so besonders und warum nehmen so viele Unternehmen an der Veranstaltung teil? Der Briloner Anzeiger hat die Organisatoren, Karina Wallmeier für Olsberg und Oliver Dülme für Brilon hierzu interviewt. Das Interview finden Sie auf Seite 3.

Ausbildungsbörse Brilon Olsberg 2019 – Interview mit den Organisatoren

Frage: Frau Wallmeier, es ist die zweite Auflage der Ausbildungsbörse Brilon Olsberg 2019. Große Veränderungen zur Premiere im vergangenen Jahr gibt es nicht, oder?

Wallmeier: Nein, das Grundkonzept bleibt unverändert. Lediglich den Nachmittag, wenn jeder Interessierte die Messe besuchen kann, versuchen wir mit neuen Angeboten aufzuwerten. So wird es neben dem Azubi-Speed-Dating der IHK, bei dem noch freie Ausbildungsplätze im Sommer vermittelt werden, auf unserer Homepage auch eine Stellenbörse für reguläre Arbeitsplätze geben. Wir wollen am Nachmittag andere Zielgruppen ansprechen und so noch mehr Besucher auf die Messe locken.

Frage: Es entwickelt sich also hin zu einer Jobmesse. Ist das richtig Herr Dülme?

Dülme: Ja und nein. Der Schwerpunkt liegt natürlich weiterhin auf dem Vormittag, denn dann besuchen fast 1.000 Schüler aus Brilon, Olsberg, Bestwig und Willingen die Ausbildungsbörse. Mit so vielen jungen Menschen können die Unternehmen nirgendwo sonst in der Region so unkompliziert in Kontakt treten wie bei uns. Der Schwerpunkt liegt also ganz klar auf den Bereich Ausbildung. Wir wollen aber die Möglichkeiten der Messe ausbauen und somit den Ausstellern weitere Vorteile bieten. Viele Unternehmen suchen Arbeitskräfte und die Verantwortlichen sind vor Ort. Dies wollen wir nutzen. Es ist z.B. vielen Menschen aus Brilon und Olsberg, die derzeit einen Arbeitsplatz außerhalb der Städtegrenzen haben, gar nicht so bewusst, welche Möglichkeiten es vor der Haustür gibt. Diese Personen können einfach mal vorbei kommen und sich informieren, was Ihre Heimatstadt zu bieten hat. Und genauso wollen wir Studenten ansprechen, denn auch nach dem Studium kann man gute Arbeitsplätze in der Region finden.

Frage: Wenn man die vorherigen Messen im Bürgerzentrum mitzählt, ist es mittlerweile die achte Veranstaltung dieser Art in Brilon. Gibt es dennoch neue Aussteller?

Dülme: Erfreulicherweise ja. Jedes Jahr kommen neue Aussteller hinzu. Vor allem, und das freut mich besonders, aus dem Bereich Handwerk. Die Innungen oder die Bauhandwerker organisieren z.B. Gemeinschaftsstände. Das ist ganz wichtig. Die Industrie ist stark in unserer Region, aber das Handwerk auch. Wenn man hier gemeinsam um junge Menschen wirbt, kann man den großen Unternehmen etwas entgegen stellen.

Frage: Ist es für Olsberger Unternehmen eigentlich ein Nachteil, dass die Messe in Brilon stattfindet Frau Wallmeier?

Wallmeier: Nein, das finde ich nicht. Die Distanz nach Brilon ist gering, das sollte also kein Argument sein. Aus unserer Sicht profitieren alle Seiten, da mehr Schüler die Messe besuchen und die Schüler eine größere Auswahl haben. 1.000 Schüler, 125 Aussteller. Das könnte keine Stadt alleine auf die Beine stellen, und je nach Möglichkeit findet die Messe zukünftig vielleicht auch mal in Olsberg statt.

Dülme: Genau so ist es. Schon während der ersten Veranstaltung haben wir nur positives Feedback bekommen. Durch die Kooperation der beiden Städte haben wir eine Größe erreicht, die ganz neue Möglichkeiten schafft.

Frage: Gibt es denn aus Ihrer Sicht überhaupt einen Grund, warum man nicht an der Messe teilnimmt?

Dülme: Ganz klares Nein. Wer jedes Jahr seinen Auszubildenden ohne Probleme findet, der mag es vielleicht als überflüssig ansehen an der Messe teilzunehmen. Aber man darf einen Punkt nicht vergessen: Man kann für sich bei 1.000 jungen Menschen werben.

Wallmeier: Ich wüsste ebenfalls keine Begründung nicht teilzunehmen. Wer Probleme hat, Azubis zu finden, sollte auf jeden Fall diese Chance nutzen, an der Ausbildungsbörse teilzunehmen.

Frage: Bis wann können sich Unternehmen noch anmelden? Und fallen Kosten an?

Wallmeier: Die Kosten sind sehr gering. Wir nehmen lediglich pauschal 75 € Standgebühr. Dafür müssen sich die Aussteller aber um nichts kümmern. Wir stellen, wenn gewünscht, Tische, Stehtische, Stühle und Strom zur Verfügung. Weiterhin haben die Aussteller den ganzen Tag über die Möglichkeit Kaffee, Kaltgetränke und Brötchen zu verzehren. Anmeldungen nehmen wir bis zum 17.01.2019 entgegen, die Stände werden nach Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Die Anmeldeunterlagen finden die Unternehmen auf unserer Homepage www.ausbildungsboerse-bo.de.

BU.: Auch 2019 werden wieder viele junge Menschen in der Schützenhalle Brilon erwartet.

Quelle: Oliver Dülme, Wirtschaftsförderer – BWT ∙ Brilon Wirtschaft und  Tourismus  GmbH

Bericht : brilon-totallokal.de - Ihr Nachrichtenmagazin aus Brilon

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