Neujahrsempfang der Stadt Olsberg – Olsberg lebt mit eherenamtlichen Bürgern

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Neujahrsempfang 2016 der Stadt Olsberg im Ratssaal des Rathauses

Olsberg. (pep) Vergangenen Sonntag, den 10. Januar, hat die Stadt Olsberg zum traditionellen Neujahrsempfang in den Ratssaal des Rathauses eingeladen.

Mit dem Nachruf und einer Ovation gedachte Bürgermeister Wolfgang Fischer allen Verstorbenen des letzten Jahres, Persönlichkeiten, Menschen, „die viel zu früh aus der Mitte des Lebens von uns gegangen sind“.

In seiner Empfangsrede begrüßte Fischer Vertreter und Repräsentanten aus dem Stadtrat, Vereinen, Kirchen, Organisationen, Ortsheimatpfleger, Bürgern und aus der Politik, u.a. Kreisdirektor Dr. Klaus Drathen, MdB Dr. Patrick Sensburg, den neu gewählten Bürgermeister der Stadt Meschede, Christoph Weber, und den Bürgermeister der Gemeinde Bestwig, Ralf Pèus. Ebenso wurde der neue Ortsvorsteher von Bigge, Karl-Wilhelm Fischer, und Ehrenbürgermeister Elmar Reuter, der zugleich Vorsitzender der Stiftung „Wir in Olsberg“ ist, begrüßt.

Ein Resümee aus 2015 folgte. U.a. fand im letzten Jahr das 25-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Jöhstadt in einer kleinen bewegenden Feier im Erzgebirge statt. „Dieses war schon ein sehr emotioales Ereignis“, so Fischer.

Chronologisch im Jahresrückblick sprach Fischer auch den weltweiten islamistischen Terrorismus an. Millionen von Menschen sind auf der Flucht und suchen Schutz und Sicherheit. Viele haben den schweren Weg auf sich genommen aus Verzweiflung, Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit nach Deutschland und Europa zu kommen. Eine große Herausforderung. Das Ausmaß und die Geschwindigkeit der Flüchtlingsbewegung stellt unser Land vor große Schwierigkeiten. All das zu bewältigen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Derzeit leben in Olsberg 353 Flüchtlinge in über 106 angemieteten Wohnungen.

Wolfgang Fischer bedankte sich bei den ehrenamtlichen Helfern Gudrun Straber, Anne-Marie Lein, Veronika Heiselmeier, Dieter Werder, Winfried Meyer, Jeanette Friedrich und Heinrich Mandel für die Flüchtlingsarbeit.

Auch die schrecklichen Attentate von Paris nahm Bürgermeister Fischer zum Anlass, in einem Brief an die französischen Partner, den Präsidenten der Gemeinschaft der Gemeinden von Fruges, sein Mitgefühl zu übergeben.

Fischer äußerte sich auch zu den Baumaßnahmen, durch die die Stadt Olsberg, Schritt für Schritt zu einem attraktiveren, modernen Ort zum Leben und Arbeiten werden soll.

Die Olsberg Tourismus geht im Verbund mit Brilon neue Wege. Die Tourismus Brilon Olsberg GmbH hat bereits ihre Arbeit aufgenommen.

„Im Juni des vergangenen Jahres, am 24. Juni, war ein bewegender Tag“, so Fischer. „Zusammen mit einem Zeitzeugen, Fred Stern aus Cinnaminson (USA), konnten wir die Ausstellung ‚Jüdisches Leben im ehemaligen Amt Bigge‘ eröffnen.“ Die gesamte Familie von Fred Stern kam in das Olsberger Rathaus. In Assinghausen, Olsberg und Bigge wurden die ersten Stolpersteine verlegt.

Für das Jahr 2016 gibt es wieder viele Aufgaben und Herausforderungen, die gemeistert werden müssen. Eine Stadt lebt aber auch von allen Menschen. Menschen mit ihrem privaten und ehrenamtlichen Engagement beeinflussen, prägen die Gemeinschaft, ihre Heimat und tragen im Ort dazu bei, ihn attraktiver und zukunftsfähiger zu machen und mehr Lebensqualität zu schaffen. Im Rahmen des Empfangs wurden 31 Personen für ihr ehrenamtliches Engagement bzw. bürgerschaftliche Aktivitäten geehrt.

Wie in jedem Jahr kamen auch die Hl. Drei Könige „Kaspar, Melchior und Balthaser“ vorbei und baten um eine Spende.

Nach dem Ende des offizillen Teils gab es noch die Möglichkeit, bei einem kleinen Imbiss und bei musikalischer Umrahmung der Blechbläser von BRASS 4 FUN, Dialoge und Gespräche zu führen.

Foto: Neujahrsempfang der Stadt Olsberg im Ratssaal, Bürgermeister Wolfgang Fischer

 

Die Ehrungen und Preisträger für das Jahr 2015:

Isolde Gessenhardt-Scholz, Melanie Koch, Waltraud Schröder, Bianca Steinrücken und Petra Vogel für die Durchführung von regelmäßigen Pflegearbeiten der Grünanlagen des Dorfes Bruchhausen

Jörg Stralka, Ulrich Schmidt und Barbara Passon stellv. für alle Helfer für den Einsatz des Erhaltens und Weiternutzung der Alten Schule Elleringhausen

Andreas Balkenhol, Jochen Droste, Guido Fastabend und Herbert Hoppe für die Aufarbeitung des Flugzeugabsturzes in Elpe

Dietmar Henneke, Dirk Kreutzmann, Stefan Rettler und Stefan Wolter für die Pflasterarbeiten an der Treppe zwischen dem Seringhauser Weg und dem Krummen Auwer in Elpe

Elisabeth Droste, Theresia Hesse, Maria Hoffe, Marlies Kreutzmann und Theresia Vollmer für die Durchführung von regelmäßigen Pflegearbeiten der städtischen Grünanlagen in Elpe

Petra Böning, Christiane Göbel, Angela Köster, Heike Schneiders und Christel Loerwald für die Durchführung eines Kinderbasars, deren Erlös für Dorfprojekte in Gevelinghausen gespendet werden

Jochen Flenner für die 30-jährge Beteiligung an allen Aktivitäten im Dorf Helmeringhausen

Fabrian Schmidt, Burkhard Cramer, Christoph Kleinsorgen, Christine Deimel mit Ortsvorsteher Talat Durguter für den Einsatz des Aufbaus einer privaten Ersatzschule zur Stärkung der Region in Wiemeringhausen

Bericht : brilon-totallokal.de - Ihr Nachrichtenmagazin aus Brilon

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