Sparkasse Hochsauerland reduziert Filialen und baut Online-Angebote aus

Brilon-Totallokal: Institut reagiert auf geändertes Kundenverhalten und stellt sich neu für die Zukunft auf

brilon-totallokal: Gewohnheiten ändern sich und bergen neue Herausforderungen. Zum 31. Juli  2017 wird die Sparkasse Hochsauerland drei ihrer mitarbeiterbesetzten Filialen in SB-Filialen umwandeln, zwei weitere Filialen und drei SB-Filialen werden geschlossen. Damit reagiert das Institut auf das geänderte Kundenverhalten. Ab Juli 2017 stehen den Kunden im Gegenzug mit der OnlineBeratung und dem Ausbau der Erreichbarkeit im KommunikationsCenter erweitere Serviceangebote zur Verfügung.

Aus den Filialen Madfeld, Velmede und Nuttlar werden künftig SB-Filialen. Mit Geldautomat, Überweisungsterminal und Kontoauszugsdrucker stehen dort künftig die erforderlichen Geräte für die wichtigsten Geldgeschäfte bereit. In Neuastenberg, Liesen und Brilon-Wald schließen die SB-Filialen, denn eine ausreichende Nutzung der Angebote hat nicht mehr stattgefunden. In Silbach und Langewiese schließen die Filialen. Die Sparkasse Hochsauerland unterhält somit künftig in ihrem Geschäftsgebiet 13 mitarbeiterbesetzte Filialen und 8 SB-Filialen. Sie verfügt damit weiterhin über eine der größten Filialdichten aller Sparkassen in Westfalen.

Sich der Veränderung stellen und bereit sein für Neues, das fällt nicht immer leicht. Manch einem Kunden mag es leidtun, seine bekannte Filiale nicht mehr aufsuchen zu können. Doch letztendlich wurden die Angebote nicht mehr häufig genug genutzt, um kompetente Beratung und vollen Service sicherzustellen.

Das Kundenverhalten hat sich in den vergangenen Jahren stark geändert. Immer mehr Menschen nutzen das bequeme OnlineBanking rund um die Uhr und von zu Hause aus. Die Filialen besuchen sie nur noch selten, meist nur ein bis zwei Mal im Jahr. Hingegen nutzen gut die Hälfte der Privatkunden mit 51 Prozent und 74 Prozent der Geschäftskunden das OnlineBanking. Sparkassendirektor Ulrich Dolle: „Die rasant schnell voran- schreitende Digitalisierung, sich änderndes Kundenverhalten, die demografische Entwicklung und unser dafür sehr großes Filialnetz haben unser Haus, wie viele andere Sparkassen und Volksbanken auch, zum Handeln veranlasst.“

Ziel der neuen Filialstruktur ist es, die Kunden mit zeitgemäßen Finanzdienstleistungen zu versorgen. Kunden können jederzeit die nächstgelegene Filiale aufsuchen. Dort warten kompetente Mitarbeiter, die sie gern persönlich beraten. Wer sich den Weg und die Zeit sparen möchte, kann auf einen der neuen Services zurückgreifen.

Das KommunikationsCenter steht während der Werktage bereit, um per Telefon oder Service-Chat Kundenanfragen und -aufträge entgegenzunehmen bzw. umgehend zu beantworten. Da dieses Angebot immer stärker genutzt wird, wird das KommunikationsCenter ab Juli 2017 montags bis freitags von 8:00 – 20:00 Uhr erreichbar sein.

Zusätzlich richtet die Sparkasse Hochsauerland eine OnlineBeratung ein. Hier werden Kunden sowohl per Telefon, Video-Chat oder Text-Chat kompetent von langjährigen Beratern und Spezialisten betreut. Die OnlineBeratung verbindet die persönliche Beratung mit der Flexibilität des Internets und bringt den persönlichen Berater zum Kunden nach Hause – zu erweiterten Beratungszeiten, ganz flexibel, kompetent und sicher.

Wer seinem Berater lieber in der Filiale gegenübersitzen möchte, kann online Termine vereinbaren und sich so Wartezeit sparen. Auch außerhalb der Öffnungszeiten ist das möglich und auch ein Besuch eines Sparkassenmitarbeiters zum vereinbarten Termin zu Hause weiterhin möglich.

Wenn die Zukunft neue Wege fordert, sind Investitionen und Einsparungen notwendig. Die neue Art der Kommunikation und des Geldverkehrs erfordert hohe Investitionen in Technik und Sicherheit. Auf der anderen Seite drückt seit Jahren schon die extreme Niedrigzinsphase, schmälert die Erträge und macht Kosteneinsparungen notwendig. Sparkassendirektor Peter Wagner: „Es ist zu erwarten, dass sich dieser Trend vorerst fortsetzt. Trotz des Anspruchs der Gemeinnützigkeit sind die Sparkassen selbstständige Wirtschaftsunternehmen, die sich im aktuellen Wettbewerb behaupten müssen. So stellt sich die Sparkasse Hochsauerland mit den aktuellen Maßnahmen für eine erfolgreiche Zukunft auf.“

Um vor diesem Hintergrund die Kosten zu optimieren, geht die Sparkasse Hochsauerland auch neue Wege und kooperiert mit anderen Instituten, alles im Sinne der Kunden. In den künftigen SB-Filialen der Sparkasse in Velmede und Nuttlar werden auch Volksbankkunden ihre Geldgeschäfte tätigen. Sparkassendirektor Konrad Lenze: „Bereits seit November vergangenen Jahres kooperieren wir in Oberschledorn mit der Volksbank Bigge-Lenne. Auch hier nutzen die Kunden beider Institute eine SB-Filiale gemeinsam. Und das mit Erfolg. Die Bargeldversorgung vor Ort bleibt gesichert.

Quelle: Sparkasse Hochsauerland

Teilen Sie diesen Bericht mit Ihren Freunden