Eine Betrachtung am 24.und 26. Januar 2018 der Stromerzeugungsdaten

Darstellung der Stromerzeugung an zwei Januartagen 2018

brilon-totallokal: (D. Frigger) Eine Betrachtung am 24.und 26. Januar 2018 der Stromerzeugungsdaten in Deutschland zeigt die weitere enorme zukünftige Herausforderung der Stromwirtschaft auf.

Die Situation an beiden Tagen um 18 Uhr mit relativ hohem Stromverbrauch:

24. Jan. Windstrom Binnen und See gesamt ca. 50 %, Kohle und Uran 35 %, Solarstrom 0%

26. Jan. Windstrom nur 2 %, Kohle und Uran 66 %, Solarstrom 0 %.

– immer von der Gesamterzeugung.

Im Verbrauch ergab sich am 24. Jan. ein Stromüberschuss von 3 Gigawatt, am 26. ein Minus von ca. 5 GW. Der Solarstromanteil in der Erzeugung an beiden Tagen nur ca. 2,5 %! Am 24. Jan. wurden etwa 67 %, am 26. Jan. nur 2 % der installierten Windgesamtleistung erreicht.

Auch eine Verdopplung der Windenergieanlagen zeigt an einem windschwachen Tag dann nur wenig Wirkung.

Wie soll die riesige Strommenge (Leistung etwa 25 GW) aus Kohle und Uran am 26. Januar mit Erneuerbaren Energien ersetzt werden? Diese Frage bleibt heute noch offen. Aus diesen Erzeugerdaten wird erkennbar, dass zum jetzigen Datum (keine Großspeicher) die Kohlekraftwerke nicht stillgelegt werden können.

Ein Extrem in der Nacht vom 28. Jan. um 3 Uhr bei geringem Verbrauch: Hoher Windstromanteil an der Erzeugung ca. 63 %, an dem Stromverbrauch 83 %.

28.01.2017 Bild und Text: Dieter Frigger

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