Brilon-Totallokal: Unter dem Motto „Wirtschaftsclub goes Sauerland“ besichtigten zahlreiche Mitglieder des Wirtschaftsclub Hochsauerland die Firma Olsberg am Stammsitz in Olsberg
brilon-totallokal: Im Jahr 1577 wurde die Firma Olsberg zum ersten Mal urkundlich erwähnt und gehört zu den ältesten Unternehmen Deutschland´s in Familienbesitz.
Aktuell arbeiten 500 Mitarbeiter für die Olsberg-Gruppe an den Standorten Olsberg, Brilon, Königshütte, Tatabanya und Kistokaj in Ungarn, sowie Tokyo und Sendai in Japan.
Mit diesen und weiteren Informationen ausgestattet, wurde dann die Besuchergruppe durch den Geschäftsführer Herrn Herrmann und Herrn von Oepen durch die Werkshallen am Stammsitz geführt.
20.000 Tonnen Guss werden dort im Jahr verarbeitet. Dies reicht vom 8 Tonnen Handguss bis zum Serienguss von 500 kg. Das sind unter anderem Elektromotoren, Getriebe und Wasserpunpengehäuse. Um höchsten Ansprüche ihre Kunden zu entsprechen, werden ständig Qualitätsprüfungen im eigenen Labor unternommen und protokolliert.
In einen weiteren wichtigen Produktionsbereich für Olsberg – die Verarbeitung von Feinblech – führte Herr von Oepen die Besuchergruppe. Hier ist Olsberg Zulieferer für die Lampenindustrie und beliefert AEG und die Bundesbahn mit ihren Erzeugnissen.
Nach diesem beeindruckenden 2stündigen Besuch bei Olsberg war der Nachmittag noch nicht für die Gruppe des Wirtschaftsclubs vorbei. Freiherr von Fürstenberg erwartete die Mitglieder des Wirtschaftsclubs im Schloss Bruchhausen. Dort konnte Freiherr von Fürstenberg über 900 Jahre Familiengeschichte, die baugeschichtliche Entwicklung des Schlosses und die Entwicklung des Forstes berichten.
Ein besonderes Anliegen war Freiherr von Fürstenberg den Wirtschaftsclubmitgliedern die Entstehung der Stiftung Bruchhauser Steine mit den zahlreichen Angeboten von Führungen und die Benennung als 1. Nationales Naturmonument Nordrheinwestfalens zu erklären.
Nach so viel Industrie-, Kultur- und Familiengeschichtlichen Informationen war das Gutscafe im Schlosshof ein willkommener Ort für die Wirtschaftsclubmitglieder, um bei Kaffee und Kuchen aufzutanken sowie sich über die umfangreichen Informationen auszutauschen.
Quelle: i.A.Gabriele Voß, Paul Witteler GmbH & Co. KG



