Sensburg: Fachkräftestrategie der Bundesregierung wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Hochsauerlandkreis

Brilon-Totallokal: Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Patrick Sensburg begrüßt die Fachkräftestrategie der Bundesregierung als gutes Signal an die heimische Wirtschaft. „Schon heute haben die Unternehmen in der Region mitunter große Schwierigkeiten, offene Stellen neu zu besetzen

brilon-totallokal: Hochsauerlandkreis. Hier wollen wir mit der Fachkräftestrategie ansetzen“, so Sensburg. Die Fachkräftestrategie könne dabei eine wichtige Ergänzung für regionale Initiativen wie etwa „Karriere hier“ sein, bei der die IHK Arnsberg, die Handwerkskammer Südwestfalen und die Bundesagentur für Arbeit seit 2016 erfolgreich für die Berufsausbildung in der Region werben.

Die Fachkräftestrategie der Bundesregierung umfasst drei Säulen: die inländischen, die europäischen und die internationalen Fachkräfte- und Beschäftigungspotenziale. Für jede Säule werden die wichtigsten Handlungsfelder und Maßnahmen beschrieben. Der Fokus in der Umsetzung der Fachkräftestrategie liegt dabei auf den inländischen Potenzialen. Neben ineinandergreifenden Maßnahmen im Bereich der Ausbildung, Qualität der Arbeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf bildet die Qualifizierung und Weiterbildung der jetzt im Berufsleben stehenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einen Schwerpunkt.

Anknüpfend an das vielfältige Weiterbildungsengagement der Betriebe und die Motivation der Beschäftigten soll eine neue Weiterbildungskultur in Deutschland etabliert werden. „Konkret gilt es, alle Erwerbstätigen dabei zu unterstützen, ihre Qualifikationen und Kompetenzen im Wandel der Arbeitswelt zu erhalten und anzupassen und somit zu erreichen, dass wir auch in Zukunft die Arbeitskräfte haben, die wir für einen starken Wirtschaftsstandort Deutschland brauchen“, so Sensburg.

Darüber hinaus ist Deutschlands Wirtschaft aber auch weiterhin auf qualifizierte Zuwanderung angewiesen. Schon heute leisten Fachkräfte aus dem europäischen Ausland im Rahmen der Arbeitnehmerfreizügigkeit einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und tragen wesentlich zu einer Entspannung der Fachkräftesituation bei. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, wollen die beteiligten Ministerinnen und Minister mit verschiedenen Maßnahmen den Arbeitsstandort Deutschland für Fachkräfte aus dem europäischen Ausland und ihre Familien attraktiv halten. Das Fachkräftezuwanderungsgesetz für qualifizierte Arbeitskräfte aus Drittstaaten ergänzt diese Bemühungen und soll darüber hinaus helfen, gezielte Fachkräfteengpässe zu lindern, damit diese nicht zu einer Wachstumsbremse werden.

Quelle: Stephan Vormann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter

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