Huberta erzählt Briloner Stadtgeschichten

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Hubertas kurze Briloner Stadtgeschichten

 

brilon-totallokal: Liebe Kinder, Omas, Opas, Eltern und Eselfreunde,

 

Eigentlich hatte ich mich zum Tag des Waldes vor einigen Tagen mit meinen Freunden vom Hiebämmer und mit Festus und Friedel von der Alten Hütte sowie mit Rambo aus Messinghausen zum Sippentreffen im Drübel verabredet.

 

Daraus wurde leider nichts, weil die Regierung wegen des Coronavirus bestimmte Dinge verordnet hat. Dazu gehört, dass man sich nur mit Familienmitgliedern zusammen aufhalten darf. Also haben wir das Treffen einfach verschoben, die Gesundheit geht vor. Es ist aber schade, weil im Frühlingswald jetzt richtig was los ist. Alles erwacht wieder zum Leben. Hasel, Weide und Erle blühen. Ihre ersten Besucher sind die (Wild-) Bienen, die nach Pollen suchen. Für das Farbenspiel auf dem Waldboden sorgen die blau blühenden Leberblümchen und die weißen und gelben Blüten der Buschwindröschen. Das große Krabbeln im Totholz oder an den Biotopbäumen beginnt, dort tummeln sich wieder zahlreiche Käferarten.

 

Im Frühjahr erblicken auch viele Tierkinder das Licht der Welt. Nachwuchs gibt es zum Beispiel bei der Familie Wildschwein. Die Frischlinge mit ihren Streifen sind lustig anzusehen. Dazu zwitschern die ersten Frühlingssänger Amseln, Buntspechte, Meisen und Rotkehlchen. Mit Einsetzen des ersten milden Regens erwachen auch die Erdkröten aus ihrer Winterstarre und wandern zu ihren Laichgewässern. Dann müssen wir aufpassen, dass wir sie nicht unter die Hufe kriegen.

 

Wir Esel fühlen uns im Wald immer wohl. Er liefert uns Sauerstoff, frische Luft und sauberes Wasser. Die Menschen können sich im Wald erholen. Tieren und Pflanzen bietet er Lebensraum, Nahrung und Schutz. Der Waldboden ist wie ein großer Schwamm. Er kann den Regen aufnehmen und festhalten. So verhindert unser Wald,  dass Hochwasser entsteht. Im Waldboden wird das Wasser gefiltert und gespeichert und tritt als Quellen zutage. Wald kann auch „Wir Alle Leben Davon“ bedeuten, deshalb müssen wir auf unseren Wald gut aufpassen. Weil ich nicht in den Wald kann, stöbere ich einfach noch etwas in den Büchern des Museums.

 

Bleibt gesund, es grüßen Euch Huberta und das Team des Museums Haus Hövener!

 

Quelle: Winfried Dickel – Museums Haus Hövener

 

Bericht : brilon-totallokal.de - Ihr Nachrichtenmagazin aus Brilon

brilon-totallokal.de
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