Kosten der erneuerbaren Energien steigen

 

Die EEG-Förderkosten (Erneuerbare Energien Gesetz) stiegen jeweils in den ersten 9 Monaten von 2019 nach 2020 im monatlicher Durchschnitt von ca. 2,32 Milliarden auf 2,65 Milliarden

 

brilon-totallokal: Das ist eine Steigerung um rund 14 %. Der Windstrom steigerte sich um ca. 7 % und der Solarstrom um 9,5 %. Der gesamte erzeugte EEG-Strom stieg aber nur um gut 5%.

 

Der Windstromanstieg stützt sich auf den besonders windstarken Monat Februar 2020. Das EEG-Konto steht nun Ende September 2020 mit 4.080.394.277,05 Euro im Minus. Ein Grund ist nach Aussage der Fachbranche die Inbetriebnahme von Offshore-Windparks mit einer hohen Anfangsvergütung.

 

Die Strompreisfindung ist inzwischen äußerst komplex. Allein die neue EEG-Novelle enthält 278 Seiten mit Paragraphen und Vorschriften. Von einem Nicht-Fachmann sind sie nur noch schwer zu durchschauen.

 

Weitere Kostensteigerungen sind zu erwarten durch die Ziele der Bundesregierung im Jahr 2030 65 % des Stromverbrauchs mit erneuerbare Energien bereitzustellen und 2050 den Bruttostromverbrauch treibhausneutral zu erzeugen. Das ist besonders herausfordernd durch die Zunahme des Stromverbrauchs durch die zukünftigen Elektro-Mobilität.

 

Daten: Smard, netztransparenz

Bild: Windrad am Gretenberg und Text: Dieter Frigger, Brilon

 

Quelle: Dieter Frigger

 

Teilen Sie diesen Bericht mit Ihren Freunden