Brilon: Haus Hövener und Heimatbund. Mit über 16.000 Gästen war das Museum Haus Hövener im Jahr 2025 erneut ein Anziehungspunkt für Besucherinnen und Besucher aus der Region. Brilon hat sich zu einer waschechten Museumsstadt entwickelt.
Brilon: Ehren- und Hauptamt arbeiten seit Jahren erfolgreich Hand in Hand. Das beweisen der Briloner Heimatbund – Semper Idem e.V. und das Museumsteam des Hauses Hövener auch im Jahr 2025. Über 16.000 Mal durften die Verantwortlichen über 12 Monate hinweg Gäste begrüßen. Jeden Monat entdeckten im Durchschnitt also rund 1.300 Besucherinnen und Besucher die Geschichte Brilons und der 16 Dörfer. Bei allen kleinen und großen Museumsgästen bedankt sich das Museumsteam herzlich. Das Zahlenwerk des Erfolgs geht jedoch noch weiter. Stadt- und Museumsführungen erfreuten sich schon eine Zeit lang großer Beliebtheit. 2025 wurden allein 237 Führungen durch die Stadt Brilon oder das Museum gezählt. Darüber hinaus gab es zahlreiche Sonderaktionen. Dazu gehören Lesungen, Vorträge, Workshops oder Vereinstreffen, die allesamt im Museum Haus Hövener stattfanden. 137 dieser Veranstaltungen haben das Museum zu einem lebendigen Ort gemacht.
Gesellschaftliches Miteinander, Kultur und Wirtschaft gehören zusammen!
Besonders wichtig ist den Verantwortlichen, dass das Museum mehr ist als ein Ort für Geschichte. Das gesellschaftliche Miteinander, die zwischenmenschliche Begegnung und auch die Rolle des Museums als weicher Wirtschaftsfaktor stechen heraus. „Der Frühlings- und Wintermarkt, die Stammtischabende mit Geschichtsführung, die Konzerte oder auch die Planwagenfahrten – das alles sind Ereignisse des Zusammenkommens. Hier wird gesprochen, gelacht und diskutiert.“ meint Museumsleiter Carsten Schlömer. Still ist es in Museum daher nur selten. Oft arbeiteten die Museumsverantwortlichen dabei mit Vereinen und Verbänden zusammen. Dazu gehörten beispielsweise der Lions Club, der Ski-Club Brilon, der Hegering, der Bürgerwaldverein, die Bürgerstiftung und die verschiedenen Arbeitskreise des Heimatbundes. Bürgerschaftliches Engagement findet im Haus Hövener also einen Ort der Entfaltung.
Mit dem neu entwickelten Firmennavi und der Schülerwerkstatt hat das Museumsteam zudem neue Meilensteine der Wirtschaftsförderung gesetzt. In Kooperation mit dem Arbeitsamt, der Handwerkskammer Südwestfalen und der Marienschule haben sich elf Firmen einer ganzen Jahrgangsstufe präsentiert. In kleinen Workshops konnten die Schülerinnen und Schüler in verschiedene Berufsfelder eintauchen. Dass dabei sogar ein Minibagger der Firma Heckmann vor dem Museum zu finden war, sorgte für ein echtes Mitmachen der Teilnehmer.
Was so ein Museum bringen kann.
Die Aktivitäten des Heimatbundes und des Museumsteams enden nicht in den eigenen vier Wänden. Auch außerhalb des Hauses locken die Aktionen der Verantwortlichen zahlreiche Gäste aus Nah und Fern an. Die Briloner Eselschule ist mit Dutzenden von Eselwanderungen, Eselkursen und mehr zu nennen. Jack, Fridolin und Gustav – die drei Briloner Nachtigallen des Heimatbundes – haben zahlreiche Eselfreunde begrüßt. Auch die Dinosaurierfundstelle in Nehden, die zusammen mit der Dorfgemeinschaft optimiert wurde, ist ein Anziehungspunkt für Familien und Schulklassen geworden.
„Wir könnten ein ganzes Buch füllen, wenn wir alle Projekte, Aktionen und Events auflisten wollten, die 2025 stattfanden. Schon die Stadtführergilde des Heimatbundes ist ein Garant für ein tolles Museumsjahr 2025 gewesen. Das ist das Ergebnis der Arbeit aller Beteiligten und Partner!“ resümiert Carsten Schlömer. Daher ist es den Verantwortlichen des Museums und des Heimatbundes ein besonderes Anliegen, den Unterstützern des Hauses Hövener zu danken. Wirtschaftsvertreter, die Parteien des Briloner Stadtrates, ehrenamtliche Partner, die Finanzdienstleister der Stadt und viele andere unterstützen seit Jahren die Kulturarbeit in Brilon und den 16 Dörfern. Ehren- und Hauptamt arbeiten halt weiterhin Hand in Hand zusammen!
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Quelle: Carsten Schlömer, Museum Haus Hövener
Fotocredit: Museum Haus Hövener



