Stromerzeugung in Deutschland im Januar 2026
Ein stromintensiver Monat mit einem sehr hohen Verbrauch von 61,9 Gigawatt (GW) im Monatsmittel. Ein windreicher Januar sorgte allerdings auch für eine gute Windstromerzeugung
Die Windstromerzeugung im Januar 2026 zeigte sich im Monatsmittel mit einer Leistung von 22,4 Gigawatt. Der Windstromanteil am Verbrauch lag bei 36,2 % und der Anteil von der installierten Windstromleistung bei 29,1 Prozent. Aber diese Werte werden durch die erheblichen Stunden- und Tagesschwankungen getrübt.
Beispiel: Am 1. Januar wurde eine Leistung von 45,5 GW erreicht, dann erfolgte ein rapider Leistungsabfall bis zum 6. Januar auf nur noch 9,5 GW-
An diesem Tag mussten wieder in vollem Umfang die Gas- und Kohlekraftwerke die Stromversorgung übernehmen. Die Photovoltaik  war am 6. Januar auch nur mit 1,1 GW beteiligt, Man spricht bei solchen Verhältnissen von einer „Dunkelflaute“! Ein massiver Ausbau von Stromspeichern aller Art wird in der Zukunft wichtiger sein als ein unbegrenzter Zubau neuer EE-Anlagen.
Die lineare Trendkurve der Windenergie im Monat Januar fiel von 28 GW auf 16 GW, die Kurve der Photovoltaik (auf niedrigen Niveau) stieg von 1,6 GW auf 2,9 GW und die Lastkurve stieg von 59 GW auf hohe 66 GW. Der Anteil der Photovoltaik am Verbrauch erreichte nur 3,6 %Â und von der installierten Leistung nur 2,2 %-
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Quelle: Dieter Frigger, Brilon / Daten SMARD (Angaben ohne Gewähr)
Bild: Hochspannungsschaltfeld bei Brilon / Dieter Frigger
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