Forstbetriebsgemeinschaft Bestwig setzt auf Fachkompetenz – Neuer Vertrag mit dem Regionalforstamt Soest-Sauerland abgeschlossen

Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Bestwig setzt auf Fachkompetenz – Neuer Vertrag mit dem Regionalforstamt Soest-Sauerland abgeschlossen

Bestwig: Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Bestwig hat einen neuen Vertrag über die forstliche Betreuung ihrer Waldflächen mit dem Forstamt Soest-Sauerland abgeschlossen. Damit wird die bewährte Zusammenarbeit mit Wald und Holz NRW fortgesetzt – ein wichtiges Signal für die rund 250 Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, denen etwa 3.000 Hektar Wald im nördlichen Hochsauerlandkreis rund um die Gemeinde Bestwig gehören.

Die Entscheidung für den Vertragsabschluss fiel vor dem Hintergrund bewegter Jahre:

Massive Waldschäden durch den Sturm Kyrill im Jahr 2007, Sturm Friederike 2018 sowie die darauffolgende Borkenkäferkalamität haben die Wälder der Region stark geprägt. In dieser Zeit habe sich die enge und verlässliche Zusammenarbeit mit der örtlichen Revierleiterin Carla Berster, Revierleiter Michael Eilinghoff und dem Regionalforstamt besonders bewährt, betont der Vorsitzende der FBG Bestwig, Peter Soer: „Gerade in den Krisensituationen der vergangenen Jahre hat die fachkundige und pragmatische Unterstützung durch die beiden Revierförster vor Ort sehr geholfen.“

Aktuell liegt der Schwerpunkt der Arbeit klar auf der Zukunft des Waldes.

Die Wiederbewaldung der Kalamitätsflächen und die Etablierung klimaangepasster, stabiler Wälder stehen im Fokus. Dazu gehören standortgerechte Baumartenwahl, die Entwicklung strukturreicher Mischbestände sowie gezielte Pflegeeingriffe in jungen Waldbeständen. Diese anspruchsvollen Aufgaben erfordern ein hohes Maß an Fachkompetenz und langfristige Begleitung.

Mit Wald und Holz NRW sieht sich die FBG Bestwig für ihre Flächen dafür gut aufgestellt. Die Kombination aus forstlichem Know-how, Ortskenntnis und Erfahrung in der Betreuung des Privatwaldes gebe den Mitgliedern Sicherheit und Planungskontinuität. „Wir Waldbesitzer brauchen weiterhin verlässliche Ansprechpartner, die sie bei den großen Herausforderungen des Klimawandels einerseits und als Bindeglied zu Behörden und Verwaltung andererseits kompetent begleiten“, so Peter Soer.

Der neue Vertrag wird daher nicht nur als formaler Schritt, sondern als klares Bekenntnis zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit verstanden. Ziel ist es, die Wälder rund um Bestwig gemeinsam zukunftsfähig zu entwickeln – ökologisch stabil, wirtschaftlich tragfähig und für kommende Generationen zu erhalten.

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Quelle: Josef Wiese, Geschäftsführer, Forstbetriebsgemeinschaft Bestwig
Fotocredit: Forstbetriebsgemeinschaft Bestwig

 

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