Spaziergang durch „Ferne Gärten“. Kunstverein Brilon stellt im Haus Hövener Arbeiten von Matthias Brock aus
Brilon. Mit seiner aktuellen Ausstellung im Haus Hövener lädt der Kunstverein Brilon die Besucher zu einem Spaziergang durch „Ferne Gärten“ ein. Dabei begegnet der Flaneur opulent farbigen, überwiegend großformatige Natursujets in Öl.
Mit seinen Arbeiten – sie tragen Namen wie „Schnittlauch“, „Fenchel und Maus“, „Herbstblatt und Frosch“, „Duft“, „Schneemorgen“, „Garten im August“ oder „Tre Fichi“ („Drei Feigen“), eine Hommage an sein Atelier in Ligurien – erschafft Brock Darstellungen, die zwar (hyper)realistisch wirken, aber durch expressiven Pinselstrich eine ganz eigene, fast metaphysische Tiefe erhalten.
Wiederbelebung eines klassischen Genres
Brocks Stillleben gelten als moderne Wiederbelebung eines klassischen Genres, sie balancieren zwischen verführerischer Idylle und bedrohter Schönheit, heißt es. Der in Bielefeld geborene und in Köln lebende Künstler (63) lenkt den Blick auf die geheimnisvolle, teils ambivalente Beziehung zwischen Mensch und Natur. Dabei legt er Wert darauf, dass sich seine Bilder ohne großes Hintergrundwissen erschließen lassen und dem Betrachter einen unmittelbaren Zugang zur Fülle und Schönheit des Alltäglichen ermöglichen.
Prof. Dr. Carl-Peter Buschkühle, die Vorsitzende des Kunstvereins, Gertrud Schüle, und Museumsleiter Carsten Schlömer führten bei der Vernissage in das Werk des Künstlers ein. Die Ausstellung „Ferne Gärten“ im Haus Hövener läuft noch bis 7. März, geöffnet dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr.
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Quelle: Kunstverein Brilon stellt im Haus Hövener
Bild: Ausstellung „Ferne Gärten“ im Haus Hövener: (von links) Kunstvereins-Vorsitzende Gertrud Schüle, Prof. Dr. Carl-Peter Buschkühle, Matthias Brock und Museumsleiter Carsten Schlömer vor den großformatigen Arbeiten „Dedopali“ (rechts) und „Garten im August“.
Fotocredit: Jürgen Hendrichs







