Skiwelt Winterberg startet mit guter Nachfrage in die zweite Hauptsaison- Erste Woche Krokusferien gut gebucht, zweite gewinnt an Dynamik – Winterwetter konstant
Die Skiwelt Winterberg startet mit guter Nachfrage in die zweite Hauptsaison. Buchungstrends zeigen: Die erste Woche der niederländischen Krokusferien ist gut gebucht, die zweite Woche gewinnt aktuell an Dynamik. Damit setzt sich der Trend dieses sehr guten Winters fort. Stabiles Winterwetter war eine starke Basis. Das Zusammenrücken der Skigebiete zur Skiwelt Winterberg und die gebündelte Präsentation des Angebots haben zur positiven Entwicklung beigetragen.
Buchungstrend: stabil, mit positiver Dynamik
Schon in den dänischen Ferien zeigte sich eine sehr gute Buchungslage. Tourismusförderin Michaela Grötecke ordnet das als wachsenden Impuls aus Dänemark ein: „Dänen entdecken Winterberg zunehmend – auch dank unserer kontinuierlichen Marketingpräsenz in diesem Markt.“ Die Bewerbung der Winterangebote als Einheit habe eine positive Wirkung auf die Quellmärkte gehabt. „Wir bekommen viele positive Rückmeldungen von Gästen.“ Gutes Winterwetter führe zu spontanen Buchungen. Verlässliche Wintersportangebote und hohe Angebotsqualität – von der Piste übers Hotel bis hin zu vielen kleinen und großen Wohlfühlmomenten – sichern langfristige Buchungen.
Winterbilanz: Weihnachtsferien und Januar außergewöhnlich stark
Gleichzeitig fällt die Bilanz der bisherigen Wintersaison bislang positiv aus: Die aktuelle Wintersaison verlief außergewöhnlich stabil. Der Saisonstart erfolgte bereits am 28. November im Skiliftkarussell und kurz darauf an der Ruhrquelle. In der Vorsaison liefen zehn Lifte. Besonderheit: Dieses Angebot blieb trotz milder Witterung in der Adventszeit bei guten Bedingungen konstant. Ab dem 27. Dezember machte Kälte die Schneeproduktion möglich – in deren Folge verbreiteter Liftbetrieb auch in Neuastenberg, Altastenberg, am Sahnehang, an der Ruhrquelle und am Eschenberg einsetzte. Ab Neujahr brachte Neuschnee sehr gute Verhältnisse, insbesondere in der zweiten Hälfte der Weihnachtsferien. Insgesamt waren die Weihnachtsferien die besten seit 2010/2011.
Auch der Januar bestätigte das Bild: Durchgehend waren mehr als 30 Liftanlagen in der Skiwelt Winterberg geöffnet – bei weitgehend winterlichem Wetter mit vielen Frost- und Naturschneetagen. Auch der nordische Wintersport stand über lange Zeit hinweg im Rampenlicht: An rund 30 Schneetagen waren im Raum Winterberg täglich um die 100 Kilometer Loipen gespurt. Markante Kältewerte unterstreichen den Wintercharakter: Am Kahlen Asten wurden in dieser Wintersaison 34 Dauerfrosttage und 62 Frosttage registriert. Es zeichnet sich jetzt schon ab, dass dieser Winter zu den besten der vergangenen 15 Jahre zählt, da beide Hochsaisonzeiten unter guten bis sehr guten Winterbedingungen verlaufen.
Gästeverteilung: Ausweichmöglichkeiten in den Dörfern
Mit der jetzt beginnenden zweiten Hochsaison steigt die Nachfrage deutlich. Ein bekanntes Phänomen: Gäste strömen meist in das größte Skigebiet. In den Dörfern ist jedoch auch zu dieser Zeit noch recht viel Platz – sowohl auf den Pisten als auch auf den Parkplätzen. Pistenpläne, Empfehlungen, Ticketsysteme, Parkampeln und das Skibusangebot sollen dafür sorgen, dass mehr und mehr Gäste diese Ausweichmöglichkeiten nutzen. „Es braucht kontinuierliche Überzeugung, um die Lenkung zu verbessern. Aber wir arbeiten dran“, so Michaela Grötecke. Alle Informationen rund um Anreise und Parken finden Gäste unter winterberg.de, Rubrik Anreise und Mobilität.Â
Qualität und Weiterentwicklung: weiter optimieren, laufend verbessern
Ein Winter wie dieser ist eine gute Basis für künftige Optimierungen: „Entscheidend ist, dass wir als Skiwelt weiter zusammenwachsen, Abläufe verbessern und damit ein verlässliches, qualitativ hochwertiges Angebot sichern – so machen wir den Wintersport in Winterberg zukunftsfähig“, ist sich Christoph Klante, Geschäftsführer des Skiliftkarussells Winterberg, sicher. Michaela Grötecke ist überzeugt: auch die Beherbergungsbetriebe werden die wirtschaftlichen Effekte der guten Saison nutzen, um das Serviceangebot und die Aufenthaltsqualität weiter zu stärken.
Ausblick: Der Winter bleibt
Es zeichnet sich jetzt schon ab: Die kommende Woche wird wechselhaft, aber winterlich. Schneefälle ziehen über die höchsten Berge der Region hinweg. Dabei steht das Saisonhighlight noch bevor: am 21. und 22. März findet am Poppenberg im Skiliftkarussell Winterberg der FIS Snowboard Weltcup statt. Während der alpine Wintersport weiterhin verlässlich möglich ist, besteht im nordischen Bereich zumindest die Chance, dass bei entsprechender Schneemenge erneut Loipen gespurt werden.
Eckdaten des VerbundsÂ
46 Lifte
Sesselbahnen 17
Schlepplifte 20
Förderbänder 9
Rodellifte 9
Rodelpisten 9
Kinderländer 6
Skiverleihe 34
Skischulen 7
Hütten 22
Verbund-Tickets
1 Tag Erwachsener 52 Euro / Kind 29 Euro / 2 Tage Erwachsener 95 Euro / Kind 53 Euro usw.
6 Tage Erwachsener 214 Euro / Kind 126 Euro
Gültigkeit der Tickets
Skiliftkarussell Winterberg
Skidorf Neuastenberg
Skikarussell Altastenberg
Familienskigebiet Sahnehang
Skigebiet RuhrquelleÂ
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Quelle: Susanne Schulten, Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH / Skiliftkarussell Winterberg
Fotocredit: stephanpetersdesign.de / Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH / Skiliftkarussell Winterberg



