Ein Dach, das Generationen verbindet – Sparkasse fördert die Sanierung der Schützenhalle in Altenbüren

Ein Dach, das Generationen verbindet – Sparkasse fördert die Sanierung der Schützenhalle in Altenbüren

Altenbüren. Wer durch Altenbüren geht, spürt schnell, dass hier Gemeinschaft großgeschrieben wird. Im Sommer wehen die grünen Fahnen, Kinder lachen beim Kinderschützenfest und beim Karneval wird der Ort zur Hochburg ausgelassener Stimmung. All diese Feste, Begegnungen und Erinnerungen haben eines gemeinsam: Sie spielen sich in der Schützenhalle ab – einem Ort, der für das Dorf weit mehr ist als nur ein Gebäude. Doch das Dach über diesem Herzstück des Dorflebens ist in die Jahre gekommen. Eine großzügige Spende hilft der Schützenbruderschaft St. Johannes Altenbüren nun, die dringend nötige Sanierung umzusetzen.

Die etwa 100 Jahre alte Schützenhalle hat Geschichte:

Teile des Dachs stammen noch aus den 1930er und 1970er Jahren und die letzten Jahrzehnte haben ihre Spuren hinterlassen. Feuchtigkeit und Materialermüdung drohen nun, die Substanz zu gefährden. „Unsere Halle ist das Herz von Altenbüren“, weiß Richard Hüpping als Major und 1. Vorsitzender der Schützenbruderschaft. „Hier kommen Menschen zusammen – bei Festen, Feiern oder einfach auf ein Gespräch. Eine Sanierung des Dachs ist daher dringend notwendig. Mit der Erneuerung schaffen wir die Grundlage für künftige Generationen und sichern den Fortbestand dieses wichtigen Treffpunkts.“

Die Schützenbruderschaft zählt aktuell rund 600 Mitglieder und gehört damit zu den großen Vereinen im Dorf: Fast alle Altenbürener sind Mitglied der Bruderschaft – ein eindrucksvoller Beleg für die Verwurzelung des Vereins in der Bevölkerung. Neben dem großen Schützenfest haben Kinderkarneval, Kinderschützenfest, Jungschützenfest und die von den Jungschützen organisierte Halloween-Party einen festen Platz im Jahreskalender. Besonders stolz ist der Verein auf seine Jugendarbeit, in der Gemeinschaftssinn, Verantwortung und Traditionsbewusstsein vermittelt werden. Junge Schützen helfen bei der Organisation der Feste, übernehmen erste Verantwortung und bringen eigene Ideen ein – ein starkes Zeichen dafür, dass Tradition in Altenbüren lebendig bleibt.

Das Projekt „Hallendach“ bedeutet für die Bruderschaft eine große finanzielle Herausforderung, doch auch bei diesem Projekt ist der Zusammenhalt im Dorf spürbar.

Viele Mitglieder bringen sich mit Arbeitskraft, Know-how und Spenden ein. Auch aus der Bevölkerung kommt Unterstützung – schließlich ist die Schützenhalle ein wichtiger Treffpunkt: Hier wird Brauchtum gepflegt, hier entstehen Freundschaften, hier wird Gemeinschaft gelebt. „Jede Spende, jeder Einsatz zählt“, betont Schriftführer Lennart Hohmann. „Denn wir wollen die Halle nicht nur instand setzen, sondern fit machen für die Zukunft. Sie soll weiterhin ein Ort sein, an dem unser Dorfleben stattfindet – offen für alle Generationen.“

Mit der Sanierung des Dachs legt die Schützenbruderschaft den Grundstein für weitere Maßnahmen. Geplant sind langfristig Verbesserungen im Bereich Energieeffizienz und nachhaltiger Nutzung. Ziel ist es, das historische Gebäude zu bewahren und zugleich verantwortungsvoll weiterzuentwickeln – im Sinne der Umwelt und der künftigen Mitglieder.

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Quelle: Lennart Hohmann, Schriftführer, St. Johannes Schützenbruderschaft Altenbüren 1871 e.V.

Bildunterschrift: Unter diesem Dach wurde in Altenbüren über viele Jahrzehnte gefeiert, jetzt ist eine Sanierung dringend notwendig. Richard Hüpping (Major und 1. Vorsitzender, li.) und Lennart Hohmann (Schriftführer, re.) von der Schützenbruderschaft Altenbüren freuen sich mit Annemarie Hillebrand von der Sparkasse Mitten im Sauerland über die großzügige Förderung.

Quelle: Sparkasse Mitten im Sauerland, Marianne Witt-Stuhr
Fotocredit: Sparkasse Mitten im Sauerland / St. Johannes Schützenbruderschaft Altenbüren 1871 e.V.

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