Peter Liese zur Diskussion um Bleimunition: Traditionen bleiben geschützt / Keine Gefahr für Vogelschießen

Peter Liese zur Diskussion um Bleimunition: Traditionen bleiben geschützt / EU-Kommission hat Position nicht verändert / Keine Gefahr für Vogelschießen

„Die Schützen können beruhigt sein! Es besteht keine Gefahr für die anstehende Schützenfest-Saison“, dies erklärte der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese zur aktuellen Diskussion um Bleimunition.

Hintergrund ist ein Dokument, das in Brüssel aufgetaucht ist und die Schützen in Unruhe versetzt hat. Dieses Dokument erweckte den Eindruck, dass eine Zusage von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen aus dem Jahr 2023 nicht mehr gilt.

„Gemeinsam mit vielen engagierten Vertretern aus den Schützenvereinen vor Ort und der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen sowie mit der Unterstützung vieler Bundestagsabgeordneter, von Friedrich Merz über Paul Ziemiak bis Florian Müller, ist es uns im Jahr 2023 gelungen, die Europäische Kommission zu überzeugen, dass ein Verbot von Bleimunition beim Vogelschießen absolut unverhältnismäßig wäre“, betont Liese.

„In der aktuellen Diskussion geht es vor allem um technische Details der Ausgestaltung. In einem Dokument hatte sich ein Fehler eingeschlichen. Ich bin dankbar, dass die Vertreter der Schützen mich sofort auf diesen Fehler aufmerksam gemacht haben und wir innerhalb von 24 Stunden eine Klarstellung der Europäischen Kommission erhalten haben. Die Zusage von Ursula von der Leyen gilt weiterhin“, so Liese.

Der Europaabgeordnete kündigte an, den Prozess weiter eng zu begleiten: „Gemeinsam mit den Schützen werden wir als CDU-Abgeordnete darauf achten, dass die zugesagten Ausnahmen am Ende auch verlässlich umgesetzt werden. Das Schützenwesen ist ein wichtiger Teil unserer Kultur und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dafür werde ich mich auch weiterhin mit Nachdruck einsetzen“, betont der südwestfälische Abgeordnete.

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Quelle: Dieter Berger, Europabüro für Südwestfalen, Münster und den Kreis Warendorf, Meschede
Fotocredit: Europabüro

 

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