Dirk Wiese: Otto-Wels-Preis geht nach Meschede – Beim Otto-Wels-Preis geht es vor allem um Mut, Kreativität und Haltung für eine gerechte, offene und solidarische Gesellschaft
In der vergangenen Woche fand bereits zum 11. Mal die Verleihung des ‚Otto-Wels-Preises für Demokratie‘ durch die SPD-Bundestagsfraktion im Deutschen Bundestag statt. Unter dem Motto: „#MachDenUnterschied: Haltung zeigen!“ waren junge Menschen zwischen 14 und 20 Jahren dazu aufgerufen ihre Ideen, Projekte und Initiativen einzureichen, die Demokratie im Alltag stärken, neue Perspektiven eröffnen und zeigen, dass Gerechtigkeit mehr bedeutet als nur ein Wort.
Der heimische Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese konnte dabei nicht nur als Pate für die aus Meschede angereiste 17-jährige Sophia Kanesarasa präsent sein, sondern ihr auch bei der Preisverleihung einen der drei Otto-Wels-Preise überreichen. Mit ihrem Projekt ‚Mindstate – Das Magazin für mentale Teilhabe‘ verbindet die Schülerin vom Gymnasium der Benediktiner den Einfluss der mentalen Gesundheit junger Menschen mit ihren jeweiligen Möglichkeiten aktiv an einer funktionierenden Demokratie mitzuarbeiten. Das geplante Online-Magazin soll einen sicheren Raum für Austausch schaffen, die demokratische Teilhabe stärken und jungen Menschen eine Stimme geben, die sich mit ihren psychischen Belastungen oft nicht ernst genommen fühlen.
“Beim Otto-Wels-Preis geht es vor allem um Mut, Kreativität und Haltung für eine gerechte, offene und solidarische Gesellschaft.
Sophia Kanesarasa setzt sich dafür ein, dass (junge) Menschen, die in ihrer mentalen Gesundheit gestärkt werden, auch aktiver an einer lebendigen und starken Demokratie teilhaben können. Ich wünsche Ihr für die Umsetzung Ihrer Idee alles Gute und ganz viel Erfolg“, erklärt Dirk Wiese.
Der Otto-Wels-Preis wird jährlich von den SPD-Bundestagsabgeordneten gestiftet.
In diesem Jahr erhielten drei Projekte den Preis, der jeweils mit 1.600 Euro den Projektteilnehmer:innen helfen soll, ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Der Otto-Wels-Preis erinnert an Otto Wels, der am 23. März 1933 als Vorsitzender der SPD-Reichstagsfraktion das Ermächtigungsgesetz ablehnte und den Satz prägte: “Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.“ Mit dem Ermächtigungsgesetz sollte damals die parlamentarische Demokratie außer Kraft gesetzt und der Weg in die national-sozialistische Diktatur geebnet werden. Otto Wels erhob seine Stimme – in einer Zeit, in der kaum jemand noch den Mut dazu hatte. Er wusste, was auf dem Spiel stand, und hat trotzdem gesprochen. Für Freiheit. Für Menschlichkeit. Für Demokratie. Es war seine letzte Rede im Reichstag.
Sein Mut ist bis heute ein Symbol. Er erinnert uns daran, dass Demokratie nicht einfach da ist, sondern jeden Tag verteidigt werden muss. Sie lebt von Menschen, die Haltung zeigen, die sich einmischen, die für andere mitdenken und mitreden.
_________________________
Quelle: Team Dirk Wiese
Fotocredit: Per Jacob Blut







