Verbund Volksbank OWL Stiftung vergibt erneut Förderpreis „Duale Ausbildung“

Wertschätzung für Ausbildungserfolg und Engagement im Ehrenamt  – Verbund Volksbank OWL Stiftung vergibt erneut Förderpreis „Duale Ausbildung“

Paderborn/Ostwestfalen-Lippe/Altkreis Brilon. Für viele Unternehmen ist und bleibt die duale Ausbildung der zentrale Hebel zur Fachkräftesicherung. Für neun von zehn Betrieben in Deutschland gilt sie laut einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung aus dem vergangenen Jahr als unverzichtbar. Wichtig ist, dass die duale Ausbildung gesellschaftlich die notwendige Aufmerksamkeit und Wertschätzung erfährt. Diese Wertschätzung möchte die VerbundVolksbank OWL Stiftung dieser Ausbildungsform erneut geben. Sie schreibt zum vierten Mal ihren Förderpreis „Duale Ausbildung“ aus, der mit 25.000 Euro dotiert ist. Unterstützt wird sie dabei von starken Partnern aus der Wirtschaft in Ostwestfalen-Lippe und im Altkreis Brilon.

Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte hat die duale Ausbildung durchaus einen Imagewandel vollzogen. Während die Anerkennung ab den 1990er Jahren durch den Trend zur Akademisierung sank, erlebt sie heute eine Renaissance und wird als sehr solide Basis für eine erfolgreiche berufliche Karriere angesehen. Dennoch denkt laut Bertelsmann-Stiftung etwas mehr als jeder zweite Befragte, dass die duale Ausbildung einen besseren Ruf verdient hätte. 

„Die duale Ausbildung ist ein internationales Aushängeschild und trägt maßgeblich dazu bei, dass Deutschland eine der niedrigsten Jugendarbeitslosenquoten in Europa aufweist. Deshalb möchten wir mit unserem Förderpreis diesem wichtigen Ausbildungsweg zu mehr Wertschätzung verhelfen und junge Menschen für die duale Ausbildung begeistern“, betont Ansgar Käter, Vorstandsvorsitzender der VerbundVolksbank OWL eG und der bankeigenen Stiftung. 

In der dualen Ausbildung ist die theoretische Bildung in Berufsschulen eng verknüpft mit einem hohen Praxisbezug durch die Lehre in den Betrieben. „Junge Menschen werden so optimal auf die hohen Anforderungen der modernen Arbeitswelt vorbereitet. Das sichert mittelbar auch die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region“, ergänzt Käter. 

Um den Förderpreis können sich bis zum 15. August junge Menschen bewerben, die in den Jahren 2024 und 2025 ihre duale Ausbildung mit einem überdurchschnittlich guten Ergebnis abgeschlossen und ihre Prüfung bei einer Institution oder Kammer im Geschäftsgebiet der VerbundVolksbank OWL eG abgelegt haben. Bei der Ausschreibung legt die Stiftung der Bank zudem hohen Wert auf ein zweites Kriterium. „Noten allein sagen nicht genug über einen Menschen aus. Uns ist auch wichtig, mit dem Förderpreis einen Impuls für eine aktive Heimatgesellschaft in Ostwestfalen-Lippe und im Altkreis Brilon zu geben. Deshalb ist eine weitere Voraussetzung, dass die Bewerberinnen und Bewerber sich in besonderer Weise auch ehrenamtlich engagieren“, so Bernd Seibert, Vorsitzender des Kuratoriums der VerbundVolksbank OWL Stiftung.

Bewerbungen können online über www.verbundvolksbank-owl-stiftung.de/dualeausbildung eingereicht werden. Die fünf Preisträgerinnen und Preisträger erhalten jeweils 5.000 Euro, davon gehen 1.000 Euro an die Organisation, für die sie sich engagieren. Bei der vergangenen Auflage 2024 waren mehr als 500 Bewerbungen eingegangen. Zu den Preisträgern gehörte Jonas Nagel aus Werther. Er sagt im Rückblick: „Der Preis hat mich noch einmal mehr ermutigt, mich im Ehrenamt und im Berufsleben weiter zu engagieren. Zudem habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, auch andere junge Menschen dazu zu motivieren.“

Wer den Förderpreis „Duale Ausbildung“ erhält, entscheidet eine hochkompetente Jury, die mit folgenden Persönlichkeiten besetzt ist:

  • Peter Gödde, Aufsichtsratsvorsitzender VerbundVolksbank OWL eG 
  • Petra Pigerl-Radtke, Hauptgeschäftsführerin IHK Ostwestfalen zu Bielefeld
  • Stefan Berens, Geschäftsführer Landwirtschaftskammer NRW
  • Bernd Niemeier, ehemaliger Präsident DEHOGA NRW 
  • Markus Rempe, Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe
  • Corinna Kronsbein, Hauptgeschäftsführerin Arbeitgeberverband Lippe e.V.
  • Klaus Götte, Studiendirektor am Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung des Hochsauerlandkreises

Der Förderpreis „Duale Ausbildung“ der VerbundVolksbank OWL Stiftung ist tief in der Wirtschaftsregion Ostwestfalen-Lippes und des Altkreises Brilon verankert. Die Partner sind: IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, IHK Lippe zu Detmold, IHK Arnsberg Hellweg-Sauerland, Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg, Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld, Kreishandwerkerschaft Wittekindsland, Landwirtschaftskammer NRW, Ärztekammer Westfalen-Lippe, Zahnärztekammer Westfalen-Lippe, Apothekerkammer Westfalen-Lippe, Rechtsanwaltskammer Hamm, Steuerberaterkammer Westfalen-Lippe, bbz Arnsberg – Handwerkskammer Südwestfalen.
____________________________

Quelle: Thorsten Heggen, Pressesprecher, VerbundVolksbank OWL eG

Bildunterzeile: Noah Adamiec und Jennifer Zinn absolvieren zurzeit ihre duale Ausbildung bei der VerbundVolksbank OWL eG. Auch sie rufen stellvertretend dazu auf, sich um den Förderpreis der VerbundVolksbank OWL Stiftung zu bewerben. 

Fotocredit: Dietmar Flach

Teilen Sie diesen Bericht mit Ihren Freunden