Landrat Thomas Grosche tauscht Schreibtisch gegen Rettungswagen

Landrat Thomas Grosche tauscht Schreibtisch gegen Rettungswagen – Hospitation auf der Rettungswache Winterberg bietet Einblicke in den Alltag des Rettungsdienstes des Hochsauerlandkreises

Hochsauerlandkreis/Winterberg. Schreibtisch gegen Rettungswagen: Für einen halben Tag schnupperte Landrat Thomas Grosche auf der Rettungswache Winterberg in den Arbeitsalltag des Rettungsdienstes hinein. Gemeinsam mit Anna Bromkamp und Nils Falke begleitete er Einsätze, lernte Abläufe kennen und verschaffte sich einen direkten Eindruck von den Herausforderungen im Rettungsdienst.

Nach dem obligatorischen Fahrzeug- und Materialcheck ging es für den Landrat direkt in die Praxis. Er ließ sich die medizinische Ausstattung erklären, legte unter Anleitung ein EKG an, maß Blutdruck und unterstützte die Besatzung bei verschiedenen Aufgaben. Besonders wichtig war ihm dabei der persönliche Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen.

Gesprochen wurde über aktuelle Herausforderungen im Rettungsdienst, die körperlichen Anforderungen des Berufs und die Zukunft der Notfallversorgung. Themen wie die digitale Dokumentation oder die Einführung des Telenotarztes spielten dabei ebenso eine Rolle wie die zunehmenden Sprachbarrieren bei der Versorgung von Patientinnen und Patienten.

Für einen Perspektivwechsel sorgte eine Fahrt im Tragestuhl: Dabei konnte Grosche selbst erleben, was Einsatzkräfte täglich leisten müssen – insbesondere dann, wenn Patienten über enge Treppenhäuser transportiert werden müssen.

Auch im Krankenhaus Winterberg sorgte der ungewöhnliche Gast in Rettungsdienstkleidung für einige überraschte Blicke. Bei den Patientenübergaben traf der Landrat auf zahlreiche bekannte Gesichter und berichtete mit sichtlicher Begeisterung von seinem „Praktikum im Rettungsdienst“.
„Der Tag war erlebnisreich, beeindruckend und tatsächlich auch spannend. Man lernt immer wieder etwas Neues und es ist hervorragend, wie gut ausgebildet die Kolleginnen und Kollegen sind und wie da eine Hand in die andere greift und wie den Patientinnen und Patienten schnell und gut geholfen werden kann, wirklich gut“, zog der Landrat am Ende seines Besuches Bilanz.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungswache begrüßten den direkten Austausch. Die Hospitation habe gezeigt, wie wichtig persönliche Einblicke seien, um gegenseitiges Verständnis zu fördern und die Herausforderungen des Rettungsdienstes greifbar zu machen. Und wer weiß: Vielleicht folgt ja irgendwann noch der Gegenbesuch der Rettungswagenbesatzung in der Kreisverwaltung.

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Quelle: Pressestelle Hochsauerlandkreis, Martin Reuther (V.i.S.d.P.), Meschede
Bild von links nach rechts: Markus Lingen, Anna Bromkamp, Thomas Grosche, Nils Falke, Andre Krüger, Jens Fahlbusch und Michael Prior
Fotocredit: Pressestelle Hochsauerlandkreis

 

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