Diskussionsrunde in Brilon fordert Unterstützung für die Polizei vor Ort

Diskussionsrunde in Brilon fordert Unterstützung für die Polizei vor Ort

Brilon: Auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese (SPD) gab es am 30. Juni 2026 im Briloner Hotel Rech eine offene Bürgerdiskussion zur Inneren Sicherheit. Die zentrale Botschaft des Abends: Die Menschen im Sauerland brauchen eine echte, sichtbare Polizeipräsenz vor Ort. Nur so kann das Sicherheitsgefühl an Bahnhöfen, in den Zügen und bei Veranstaltungen dauerhaft gesichert und gestärkt werden.

An der Runde nahmen u.a. wichtige Vertreter der Gewerkschaft der Polizei (GdP) teil: Sowohl der Bundesvorsitzende Jochen Kopelke, der NRW-Landesvorsitzende Patrick Schlüter sowie Sven Brandes als Vorsitzender der GdP-Kreisgruppe HSK haben ihre Sicht über die aktuelle Lage erklärt und zahlreiche Fragen aus der Bevölkerung beantwortet. Auch Landtagskandidat Hubertus Weber war vor Ort.

Während Dirk Wiese die bundespolitische Perspektive einbrachte, forderte GdP-Bundeschef Kopelke, die Polizistinnen und Polizisten endlich von unnötigen Zusatzaufgaben zu entlasten. Schlüter wies zudem auf den trotz hoher Einstellungszahlen spürbaren Personalmangel in den Dienststellen in Nordrhein-Westfalen hin. Zudem ging Kopelke auf die heutigen Bedrohungslagen ein, insbesondere den massiven Anstieg der Cyberkriminalität. In diesem Zusammenhang begrüßte Kopelke die von der aktuellen Bundesregierung auf den Weg gebrachte IP-Adressenspeicherung sowie das geplante neue Bundespolizeigesetz.

Am Ende der Diskussion stand fest: Für mehr Sicherheit im Alltag braucht es keine starren Scheinlösungen, sondern Beamtinnen und Beamte, die vor Ort ansprechbar sind und die richtigen Ermittlungsinstrumente zur Verfügung haben. Das gelingt nur, wenn Bund und Länder in einigen Bereichen eng zusammenarbeiten, was eine stärkere Präsenz der Bundespolizei insbesondere an Bahnhöfen und in Zügen ermöglichen würde.

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Quelle: Büro Dirk Wiese
Fotocredit: Dirk Wiese

 

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