LWL-Tagesklinik in Brilon eröffnet – wichtiger Impuls für den Gesundheitsstandort

LWL-Tagesklinik in Brilon eröffnet – wichtiger Impuls für den Gesundheitsstandort

Mit der feierlichen Eröffnung der neuen Tagesklinik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ist in Brilon ein bedeutendes Angebot für die psychiatrische Versorgung entstanden. An dem Festakt nahmen unter anderem LWL-Präsidentin Eva Irrgang, LWL-Landesdirektor Dr. Georg Lunemann sowie die stellvertretende Landrätin Hiltrud Schmidt teil.

Für das Briloner CDU-Kreistagsmitglied Wolfgang Diekmann, einen der damaligen Initiatoren des Klinikprojekts und Vertreter des Hochsauerlandkreises in den Gremien des LWL, ist die neue Einrichtung ein wichtiger Meilenstein für den Gesundheitsstandort Brilon. Als Vorsitzender des LWL-Gesundheits- und Krankenhausausschusses bewertet er die Tagesklinik als wichtigen ersten Schritt. Perspektivisch setzt er sich weiterhin für den Ausbau um ein vollstationäres Behandlungsangebot ein.

Wolfgang Diekmann hatte das Projekt über viele Jahre in den Gremien des LWL in Münster maßgeblich begleitet und vorangetrieben. Insgesamt investierte der LWL rund 7,5 Millionen Euro in den Neubau.

Brilons stellvertretender Bürgermeister Niklas Frigger begrüßt die Eröffnung der neuen Einrichtung: „Mit der neuen Tagesklinik stärken wir die wohnortnahe Gesundheitsversorgung in Brilon spürbar. Gerade bei psychischen Erkrankungen sind kurze Wege, eine gute Vernetzung und eine Behandlung im vertrauten Umfeld von großer Bedeutung. Dass dieses Angebot nun vor Ort besteht, ist ein echter Gewinn für unsere Stadt und die gesamte Region.“

Niklas Frigger betonte zudem die Vorteile der unmittelbaren Nähe zum städtischen Krankenhaus, durch die sich zahlreiche Synergien ergeben. 

Die Tagesklinik ist eine teilstationäre Einrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen, die keine Behandlung rund um die Uhr benötigen, deren Versorgung jedoch ambulant nicht ausreicht. Die Patientinnen und Patienten werden montags bis freitags tagsüber therapeutisch betreut und kehren abends sowie an den Wochenenden in ihr gewohntes Umfeld zurück. Dadurch bleiben soziale Bindungen erhalten und der Übergang zurück in den Alltag wird erleichtert.

Ergänzt wird das Angebot durch eine Institutsambulanz. Sie ist die erste Anlaufstelle für Menschen mit psychischen Beschwerden oder dem Verdacht auf eine psychische Erkrankung. Dort erfolgen Erstgespräche, Diagnostik, Therapieplanung sowie ambulante psychiatrische Behandlungen. Die Institutsambulanz arbeitet eng mit Hausärzten, niedergelassenen Fachärzten, den Bereichen der angeschlossenen Klinik sowie den psychosozialen Einrichtungen der Region zusammen.

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Quelle: Niklas Frigger, CDU Brilon

Bild von links nach rechts: stellv. Bürgermeister Niklas Frigger (Brilon), stellv. Bürgermeister Frank Peter Folcz (Marsberg), Präsidentin des LWL Eva Irrgang, Vors. des LWL-Gesundheits- und Krankenhausausschusses Wolfgang Diekmann, stellv. Landrätin Hiltrud Schmidt und LWL-Direktor Dr. Georg Lunemann

Fotocredit: CDU-Brilon

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