Mehr Barrierefreiheit durch neue Marienbrücke in Bestwig
Bestwig. Mehr Barrierefreiheit rund um den Bestwiger Ortskern: Die Marienbrücke, die in Bestwig die Ludwigstraße mit dem Bürgersportpark sowie dem Bähnchenweg verbindet, kann nun ohne Treppenstufen genutzt werden – und hat zudem eine Beleuchtung erhalten.
Dafür hat die Gemeinde Bestwig die Brückenkonstruktion komplett ausgetauscht.
Hintergrund: Die bisherige Brücke über die Valme wies mehrere Stufen auf – für Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator, aber auch für Familien mit Kinderwagen ein nur schwer zu überwindendes Hindernis. Deshalb hatten Anlieger sogar Unterschriften gesammelt und sich für eine barrierefreie Ausführung der Brücke eingesetzt.
Das Problem: Die Marienbrücke führt über die Valme – „und weil hier der Hochwasserschutz beachtet werden muss, können wir die Brücke nicht einfach absenken“, erläutert Dipl.-Ing. Hubertus Kreis vom Bau- und Umweltamt der Gemeinde: „der Durchflussquerschnitt für das Gewässer darf sich nicht verändern, damit ein mögliches Hochwasser bestmöglich ablaufen kann.“ Auch das Ersetzen der Treppenstufen durch eine Rampe war nicht möglich – „die hätte so lang sein müssen, dass die Nutzung der benachbarten Grundstücke beeinträchtigt worden wäre“, so Hubertus Kreis.
Die Lösung: Eine völlig neue Brückenkonstruktion, bei der sich die Stahlträger nicht mehr unter, sondern neben der eigentlichen Brücke befinden. „Auf diese Weise liegt der Brückenbelag insgesamt rund 40 Zentimeter tiefer und kann von der Ludwigstraße barrierefrei erreicht werden“, unterstreicht Dipl.-Ing. Kreis, „der Durchflussquerschnitt für die Valme bleibt dabei gleich.“
Die tragenden Teile der Brücke bestehen aus feuerverzinktem Stahl mit zusätzlicher Schutzbeschichtung. Der Brückenbelag und das Geländer ist aus witterungsbeständigem und dauerhaftem Bongossi-Holz aus nachhaltiger Bewirtschaftung gefertigt. Zudem wurden vier Leuchtmasten installiert, die sowohl die Brücke wie auch den Verbindungsweg zum Bähnchenweg sowie den Parkplatz des neuen Bürgersportparks beleuchten. Rund 60.000 Euro hat die Gemeinde Bestwig in das Projekt investiert. Die Marienbrücke ist eine beliebte Verbindung zwischen dem Bestwiger Ortskern, dem Bürgersportpark mit seinen zahlreichen Bewegungsangeboten sowie dem Bähnchenweg entlang der Valme.
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Quelle: i. A. Jörg Fröhling, Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Bestwig
Foto: Die Marienbrücke, die in Bestwig die Ludwigstraße mit dem Bürgersportpark sowie dem Bähnchenweg verbindet, kann nun ohne Treppenstufen genutzt werden – und hat zudem eine Beleuchtung erhalten.
Bildnachweis: Gemeinde Bestwig



