Sommertour der SPD Südwestfalen
In dieser Woche führte die SPD Südwestfalen ihre traditionelle „Südwestfalentour“ durch. Dirk Wiese, SPD-Bundestagsabgeordneter für den Hochsauerlandkreis und Sprecher der südwestfälischen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter der SPD aus Bund, Land und Kommunen besuchten dabei Unternehmen, Einrichtungen und Verbände in der Region.
Die Tour begann mit einem Besuch des Versuchs- und Bildungszentrums Landwirtschaft Haus Düsse in Bad Sassendorf. Im Mittelpunkt des Austausches standen die aktuellen Herausforderungen für die Landwirtschaft sowie die Bedeutung von Forschung, Innovation und einer praxisnahen Aus- und Weiterbildung. Haus Düsse verbindet dabei landwirtschaftliche Forschung und Praxis und beschäftigt sich unter anderem mit modernen Konzepten in der Tierhaltung sowie der zunehmenden Digitalisierung der landwirtschaftlichen Ausbildung.
Im Anschluss ging es zur Warsteiner Brauerei. Bei einer Besichtigung des Unternehmens und im Austausch mit den Verantwortlichen standen die aktuellen Herausforderungen der Brauwirtschaft und die weitere Entwicklung des traditionsreichen Standortes in Warstein im Mittelpunkt. Dabei ging es unter anderem um die Veränderungen auf dem Biermarkt, wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie die Bedeutung einer leistungsfähigen heimischen Industrie und guter Arbeitsplätze für die Region.
Der zweite Tag der Südwestfalentour begann mit einem Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Sozialverbände. Die Gespräche drehten sich insbesondere um aktuelle sozialpolitische Reformen und die Herausforderungen für die sozialen Sicherungssysteme. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, bei anstehenden Veränderungen die praktischen Erfahrungen der Verbände und die Auswirkungen auf die Menschen vor Ort frühzeitig einzubeziehen.
Den Abschluss der Tour bildete ein Besuch des Unternehmens EGGER in Brilon.
Der Holzwerkstoffhersteller gehört mit rund 1.100 Beschäftigten zu den größten Arbeitgebern der Region. Im Mittelpunkt des Austausches standen die aktuelle Situation der Holz- und Bauindustrie, die Baukonjunktur sowie Fragen der Rohstoffversorgung und der Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes. Bei einer Besichtigung des Werkes erhielten die Teilnehmer zudem einen Einblick in die Produktion und Verarbeitung des Rohstoffes Holz am Standort Brilon.
„Die Südwestfalentour hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch mit den unterschiedlichen Akteuren unserer Region ist. Ob Landwirtschaft, Industrie oder Sozialverbände. Überall werden derzeit wichtige Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Unser Anspruch ist es, die Erfahrungen und Anliegen aus Südwestfalen aufzunehmen und dafür zu sorgen, dass sie bei politischen Entscheidungen berücksichtigt werden. Dafür werden wir uns auch weiterhin in Berlin, Düsseldorf, Brüssel und in den Kommunen einsetzen“, so Dirk Wiese.
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