„Ein leises Wiedersehen“ im Briloner Lädchen – Brilon Kultour zeigt Fotoserie als 137. Kunststück der Woche

„Ein leises Wiedersehen“ im Briloner Lädchen – Brilon Kultour zeigt Fotoserie als 137. Kunststück der Woche

Eine Dose mit Nähgarn, eine Tasse aus Emaille, ein Album mit Schwarz-Weiß-Bildern. Vertraute Dinge aus dem Alltag der 18-jährigen Klaudia Wiśniewska. Daraus ist eine Fotoserie für ein Schulprojekt im Kunstkurs bei Frau Grunwald am Gymnasium Petrinum entstanden. Die Oberstufenschülerin hat Gegenstände aus ihrer Kindheit fotografiert, die aus dem Haushalt ihrer Großeltern stammen: „Es sind Dinge, die mich lange begleitet haben, ohne dass ich sie bewusst wahrgenommen habe. Ich habe sie fotografiert, weil sie Erinnerungen tragen und ein nostalgisches Gefühl auslösen. In ihrer Oberfläche und Abnutzung liegt Nähe zu einer Zeit, die vergangen ist, jedoch für mich weiterhin präsent bleibt. Die Hand meines Opas in der Fotoserie steht dabei für diese leise Verbindung.“

Mit dem Fotografieren hat sie schon als kleines Kind begonnen.

Seitdem ist die Kamera für sie ein ständiger Begleiter, mit dem sie ihre Umgebung festhält und der sie die Welt und die Dinge um sich herum bewusster wahrnehmen lässt. Sie ist in Polen geboren und lebt seit 2014 mit ihren Eltern und ihrer Schwester in Brilon. Die abgebildeten Gegenstände wurden von ihrer Familie mitgebracht verknüpft mit einem Gefühl von Verbundenheit, Nostalgie und mit dem Bewahren von Erinnerungen an ihre Großeltern.

Die Fotoserie lebt davon, wie vertraute Dinge aus der Kindheit im Alltag unscheinbar wirken, aber im Rückblick eine ganz tiefe und bleibende Verbindung zu einer vergangenen Zeit zeigen. Zu sehen bis zum 2. Oktober 2026 im Briloner Lädchen. 

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  • Quelle: Thomas Mester, Leitung BWT-Brilon Kultour 
  • Bildnachweis: Klaudia Wiśniewska
  • Bildtitel: „Ein leises Wiedersehen” – das 137. Kunststück der Woche bei Brilon Kultour von Klaudia Wiśniewska

 

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