Krankenstand im Hochsauerlandkreis bleibt im ersten Halbjahr 2026 auf hohem Niveau

Krankenstand im Hochsauerlandkreis bleibt im ersten Halbjahr 2026 auf hohem Niveau – Atemwegserkrankungen sorgen für die meisten Fehlzeiten

Der Krankenstand der Beschäftigten im Hochsauerlandkreis bleibt auch im ersten Halbjahr 2026 auf einem hohen Niveau. Das geht aus dem aktuellen AOK-Gesundheitsbericht hervor. Danach lag der Krankenstand bei 6,8 Prozent und liegt damit unter dem des ersten Halbjahres 2025 mit 6,9 Prozent. Die rund 44.200 bei der AOK NordWest versicherten Erwerbstätigen im Hochsauerlandkreis fehlten in den ersten sechs Monaten durchschnittlich an 12,2 Tagen im Job. Der Wert aus dem gleichen Vorjahreszeitraum mit 12,5 Tagen pro Kopf wurde damit unterschritten. „Der Krankenstand verharrt nach wie vor auf einem hohen Niveau. Atemwegserkrankungen waren erneut der häufigste Grund für eine Krankschreibung und waren für fast ein Viertel aller Arbeitsunfähigkeitsfälle verantwortlich“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Dirk Schneider.

Atemwegserkrankungen verursachen fast ein Viertel aller AU-Fälle

Der Anteil der Arbeitsunfähigkeitsfälle aufgrund von Atemwegserkrankungen an allen AU-Fällen lag im ersten Halbjahr 2026 bei 24,4 Prozent und so mit weitem Abstand weiterhin an erster Stelle. Danach folgten Muskel- und Skeletterkrankungen (21,4 Prozent), Verdauungserkrankungen (7,3 Prozent) und Verletzungen mit einem Anteil von 6,4 Prozent an allen AU-Fällen. Die durchschnittliche Krankheitsdauer je Arbeitsunfähigkeit lag im ersten Halbjahr 2026 bei 10,4 Tagen. 

Mehr gesunde Jahre durch Prävention und Gesundheitsförderung

Aus Sicht der AOK NordWest sind Investitionen in die Gesundheit der Beschäftigten wichtig. Dabei spielen sowohl gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen als auch die individuelle Vorsorge eine wichtige Rolle. Ein wirksames Betriebliches Gesundheitsmanagement kann dazu beitragen, gesundheitliche Belastungen frühzeitig zu erkennen, gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen zu schaffen und die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten langfristig zu stärken. Die Gesundheitskasse unterstützt Unternehmen im Hochsauerlandkreis dabei mit Analysen, Beratungen und passgenauen Gesundheitsangeboten, um Gesundheit dauerhaft im Arbeitsalltag zu verankern. „Wir bauen unsere Angebote immer weiter aus. Mit speziellem Know-how durch eigene qualifizierte Präventionsfachkräfte, persönlicher Beratung und bedarfsgerechten BGF-Angeboten unterstützen wir Unternehmen in der Region dabei, ihre Beschäftigten im Rahmen von Präventions- und Gesundheitsprogrammen zu schützen“, so Schneider.

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  • Quelle: Jörg Lewe, Spezialist Presse Serviceregion, AOK NordWest. Die Gesundheitskasse.
  • Bild im Titel : Der Anteil der Arbeitsunfähigkeitsfälle aufgrund von Atemwegserkrankungen an allen AU-Fällen lag im ersten Halbjahr 2026 im Hochsauerlandkreis bei 24,4 Prozent und so mit weitem Abstand an erster Stelle.
  • Foto: AOK/colourbox/hfr.

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