Midterms: Hohe Bereitschaft in Deutschland lebender US-Bürger zur Stimmabgabe – „Die Demokratie in den USA lebt“

Midterms: Hohe Bereitschaft in Deutschland lebender US-Bürger zur Stimmabgabe – Vizevorsitzender von Democrats Abroad: „Die Demokratie in den USA lebt“

Vor den anstehenden US-Zwischenwahlen zeichnet sich unter den in Deutschland lebenden US-Amerikanern eine ungewöhnlich hohe Wahlbeteiligung ab. „Wir spüren deutlich mehr Bereitschaft zur Beteiligung als bei der letzten Zwischenwahl“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Auslandsorganisation Democrats Abroad Germany, Matthew LeMieux, im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz). Das offizielle Länderkomittee der US-Demokraten motiviert in Deutschland lebende US-Bürger, sich als Wähler registrieren zu lassen und ihre Stimme per Briefwahl abzugeben.

Die Stimmabgabe der im Ausland lebenden Amerikaner könne in besonders umkämpften Bundesstaaten einen entscheidenden Unterschied machen, sagte LeMieux weiter. Das habe die Vergangenheit gezeigt. Normalerweise sei die Motivation zur bürokratisch aufwendigen Briefwahl aus dem Ausland bei Präsidentschaftswahlen größer als bei Zwischenwahlen. „Das ist in diesem Jahr anders. Die Demokratie in den USA lebt“, sagte LeMieux gegenüber noz.

In Deutschland leben Schätzungen zufolge rund 150.000 wahlberechtigte US-Bürger.

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Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung, Redaktion
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