Brilon: FernUni zurück in der Gartenstraße

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Brilon-Totallokal: Informations- und Beratungszentrum folgt dem Studienzentrum Brilon

brilon-totallokal:  511 Studierende waren dem Studienzentrum Brilon der FernUniversität zuletzt zugeordnet. Am 31. Dezember wurde es aufgrund veränderter Rahmenbedingungen geschlossen – um schon jetzt als „Informations- und Beratungszentrum“ (IBZ) wieder in Betrieb zu gehen. Die Auftaktveranstaltung mit Bürgermeister Dr. Christof Bartsch und geladenen Gästen fand am Freitag, 29. Januar, am neuen Standort in der Stadtbücherei statt.

Der Arbeitsschwerpunkt des IBZ Brilon liegt auf Informationen und Beratungen: Wer noch unschlüssig ist, ob er an der FernUniversität studieren soll, kann sich hier individuellen Rat holen oder Veranstaltungen besuchen. Hierbei kooperiert die FernUniversität in Brilon mit der VHS und der Arbeitsagentur. Ihre Studierenden können Beratungen zum Studium erhalten und an studienbegleitenden Veranstaltungen – etwa zu Lern- und Arbeitstechniken – teilnehmen. Die Termine koordiniert das Studienzentrum Arnsberg (Tel. 02931/4255, [email protected]).

Wenn es um konkrete Studieninhalte und Klausurvorbereitungen in der Region Hagen geht, werden Fernstudierende in Fachmentoriaten im Regionalzentrum Hagen und in Studienzentren – etwa in Lippstadt – betreut. Hierbei lernen sie andere Studierende auch persönlich kennen. Das ist wichtig im Zeitalter der Online-Kommunikation.

Bürgermeister Dr. Christof Bartsch, Absolvent der Fakultät Wirtschaftswissenschaft der FernUniversität, lernte das Studienzentrum selbst als Student kennen und schätzen. In seinem Grußwort wies er auf die Bedeutung des neuen IBZ für die Waldstadt hin. Für die heimischen Unternehmen ist bestens qualifizierter Nachwuchs wichtig: „Viele junge Menschen, die an einer Präsenzuniversität studieren, kehren nicht mehr zurück. Daher ist es ein überzeugender Standortfaktor, wenn wir sagen können: ‚Du kannst hier leben, Dich ausbilden lassen, arbeiten und gleichzeitig studieren!‘“ Diese Beschäftigten können ihr neues Wissen aus der FernUniversität direkt bei der Arbeit anwenden – ein Vorteil für sie und ihre Arbeitgeber. Damit ist die größte deutsche Universität durch das IBZ ein wichtiger Bestandteil der Bildungs- und Weiterbildungsangebote „unseres ‚Wirtschaftsstandorts mit Zukunft‘“. Nicht zuletzt hat der FernUni-Standort Brilon durch den Einzugsbereich auch eine große regionale Bedeutung.

Studienberaterin Silvia Fien schilderte die Aufgabenschwerpunkte des IBZ. Sie kam auch auf die Entwicklung des Studienzentrums zu sprechen, das nach seiner Gründung bereits von 1977 bis 1982 in der Gartenstraße seinen Standort hatte (im „Haus des Gastes“). 1982 bis 1993 war es im Verwaltungsgebäude, Bahnhofstr. 33, ansässig, von 1993 bis 2015 im Heinrich-Jansen-Weg 1. Und jetzt ist das IBZ in der Gartenstraße 13, in der Stadtbücherei, zu finden.

Kirsten Pinkvoss, Leiterin der Abteilung Regional- und Studienzentren der FernUniversität, hatte zuvor das Beratungs- und Betreuungssystem „vor Ort“ erläutert. Die Informations- und Beratungszentren nehmen in diesem Servicenetz, das über die deutschen Grenzen hinaus bis in die Schweiz, nach Österreich, Ungarn und Lettland reicht, eine besondere Rolle ein. Mit ihnen reagiert die FernUniversität auf die sich ändernden Wünsche ihrer meist beruflich eingespannten Studierenden: „Sie wollen studieren, sich informieren, beraten und fachlich betreuen lassen, wenn sie Zeit haben.“ Dem kommt die Flexibilität des IBZ entgegen.

Bild: Dr.Christof Bartsch, Ute Hachmann, Vertreterinnen der FernUni Hagen, Studienberaterin Silvia Fien und Studiensekretärin Anne Rieland.  

Bericht : brilon-totallokal.de - Ihr Nachrichtenmagazin aus Brilon

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