Das Brotbaumregime

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Ausstellungsprojekt der Künstlerin Theresa Kampmeier in den Städten Arnsberg, Brilon und Schmallenberg

 

brilon-totallokal: Arnsberg/Brilon/Schmallenberg:  Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, das Regionale Kulturprogramm und die Kunststiftung NRW plant die freischaffende Künstlerin Theresa Kampmeier aus Berlin in Kooperation mit den Kulturbüros der Städte Arnsberg, Brilon und Schmallenberg ein Kunst- und Ausstellungsprojekt rund um das Thema der Sauerländer Waldlandschaft und ihrer kulturellen Bedeutung. Die Ausstellung mit offenem Rahmenprogramm wird im Sommer 2023 zeitgleich in mehreren Museen der beteiligten Städte präsentiert. Im Vorlauf sind bereits in diesem Jahr öffentliche Veranstaltungen zum Thema geplant.

 

Die Fichte wurde im Sauerland lange als „Brotbaum“ bezeichnet, weil sie sich ergiebig anbauen ließ, eine gute Einnahmequelle und geeignetes Bauholz war. Der reine Fichtenwald wurde zu einem Kernbestandteil der Sauerländer Landschaft. Aktuell leidet die Monokultur aber so sehr, dass große Flächen sterben und brach geschlagen werden. Die Waldtransformation ist zwar nicht ausschließlich im Sauerland wichtig, hier aber besonders akut.

 

„Das Projekt soll Raum für die aktuelle Herausforderung der Sauerländer Gesellschaft eröffnen, diese drastischen Veränderungen unseres Lebensraumes kulturell zu verarbeiten“, erläutert die aus Arnsberg stammende Künstlerin ihre Idee. „Es soll außerdem Perspektiven für die Zukunft aufzeigen, in der unser Verständnis von Umwelt, Klima und Kultur enger verwoben sein wird“, führt Kampmeier weiter aus. Gemeinschaftliches Erinnern, Trauern und Verstehen im Rahmen von Kultur seien zentral für diese gesellschaftliche Aufgabe. Die Künstlerin recherchiert dafür in der Region, spricht mit Fachleuten der Forstbranche und lädt Kulturschaffende dazu ein, ortsspezifisch in der Region zu arbeiten und sich mit dem Thema künstlerisch auseinanderzusetzen.

 

In den Ausstellungen werden historische wie zeitgenössische Kunst, Musik, Literatur, vielfältige lokale Stimmen, historische Dokumente und wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema präsentiert. Das Rahmenprogramm bietet zudem Platz für das in der Natur Sein und den Austausch im Gespräch.

 

Als erster Auftakt für das Rahmenprogramm wird am 19. Juni 2022 eine geführte Mountainbike-Tour mit der IG Sauerland der Deutschen Initiative Mountainbike und dem Revierförster des Arnsberger Stadtwaldes Sebastian Demmel angeboten. Abfahrt ist um 9:30 Uhr am Neumarkt in Arnsberg. Die Tour ist für Menschen mit etwas Mountainbike-Erfahrung geeignet und wird ungefähr 35km und 750 Höhenmeter beinhalten. Mitgebracht werden sollten ein (E-)Mountainbike in technisch einwandfreiem Zustand, Helm und Fahrradbrille (beide sind Pflicht), Handschuhe, ein Rucksack für Verpflegung, eine Wind-/Regenjacke und natürlich ganz viel gute Laune. Da die Plätze begrenzt sind, wird um frühzeitige Anmeldung bei C. Rademacher der DIMB IG Sauerland unter 0170 344 93 29 gebeten.

 

Auf der Internetseite des Projektes www.brotbaumregime.info sind weitere Informationen und Veranstaltungstermine zu finden. Auch auf Instagram und Facebook wird regelmäßig über den Fortgang der Recherchen für die Ausstellung berichtet.

 

Die Kooperationspartnerinnen freuen sich auf die Zusammenarbeit und darauf, viele Interessierte bei den Veranstaltungen begrüßen zu dürfen. Bei Fragen oder Anregungen zum Projekt ist eine Kontaktaufnahme mit der Künstlerin oder den Ansprechpartnerinnen in den jeweiligen Kulturbüros sehr willkommen: Theresa Kampmeier: [email protected] oder telefonisch unter +49 1577 9333 011 / Kathrin Brandt, Kulturbüro Arnsberg: [email protected] / Dr. Frauke Brauer, Brilon Kultour: [email protected] / Saskia Holsträter, Kulturbüro Schmallenberg: [email protected].

 

Fotocredits: © Theresa Kampmeier / VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Quelle: Thomas Mester – BWT ∙ Brilon Wirtschaft und  Tourismus  GmbH

 

Bericht : brilon-totallokal.de - Ihr Nachrichtenmagazin aus Brilon

brilon-totallokal.de
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