Brilon 1945: Foyerausstellung im Haus Hövener vom 4.bis zum 13. Mai 2025
Vom 4. Mai bis zum 13. Mai beteiligen sich das Museumsteam und der Briloner Heimatbund – Semper Idem an den Erinnerungsveranstaltungen anlässlich des 80. Jahrestages zum Kriegsende. Eine Foyerausstellungdokumentiert das Leid und die Abgründe, die das Dritte Reich auch in Brilon mit sich brachte.
Am 29. März 1945 endete das Schreckensregime der NSDAP in Brilon. Johannes Martini, damaliger Stadtdirektor, übergab die Stadt kampflos den anrückenden amerikanischen Soldaten und verhinderte damit weiteres Leid in jenem sinnlosen Krieg. Doch wie schlugen sich das NS-Regime und ihre Untaten in Brilon nieder? Welche Verbrechen und Ereignisse, die bis heute noch Traumata darstellen, beendete die Befreiung?
Auf diese Fragen geben das Museum Haus Hövener und der Briloner Heimatbund – Semper Idem e.V. einige Antworten. Die kostenlose Foyerausstellung bietet eine Dokumentation der Kriegstoten und Zerstörungen, die nach dem Bombenangriff am 10. Januar 1945 zu beklagen waren. Eine Auflistung jüdischer Mitbürger, die durch die Schergen des NS-Apparates ermordet wurden oder fliehen mussten, steht symbolhaft für eine Gewaltherrschaft. Und Zeitzeugenaussagen zum Dritten Reich erlauben einen authentischen Blick in die Vergangenheit. „Es geht uns um die Dokumentation der Geschichte. Aus ihr lernen wir, aus ihr ziehen wir Verantwortung und aus ihr gestalten wir eine bessere Gegenwart und Zukunft“ kommentiert Museumsleiter Carsten Schlömer.
Die Foyerausstellung findet vom 4. Mai bis zum 13. Mai 2025 von 11 bis 17 Uhr statt. Sie kann kostenlos besucht werden.
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Quelle: Carsten Schlömer, Museum Haus Hövener



