Brandeinsatz im Briloner Industriegebiet – Eine große schwarze Rauchwolke …
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatten Mitarbeiter des Unternehmens bereits erste Löschmaßnahmen eingeleitet. Die Feuerwehr löschte unter schwerem Atemschutz mehrere Brandstellen sowie zahlreiche Glutnester innerhalb der Anlage.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde zur Unterstützung eine zweite Drehleiter der Feuerwehr Olsberg nachalarmiert. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera und einer Drohne wurden die betroffenen Anlagenteile umfassend kontrolliert. In einem unterhalb der Förderanlage befindlichen Silo konnten dadurch weitere Glutnester festgestellt werden. Zur Sicherheit flutete man das Silo mit Schaum. Ein Übergreifen des Brandes auf weitere Produktionsanlagen konnte so verhindert werden.
Zur Sicherstellung des Grundschutzes im Stadtgebiet stand die Löschgruppe Madfeld im Briloner Gerätehaus in Bereitschaft. Insgesamt waren 46 Einsatzkräfte des Löschzuges Brilon, der Löschgruppen Thülen und Scharfenberg, des ZFR Meschede, der Drehleiter Olsberg sowie des Rettungsdienstes rund fünf Stunden im Einsatz. Personen kamen nicht zu Schaden. Angaben zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens liegen der Feuerwehr nicht vor.



