Krankenstand im Hochsauerlandkreis bleibt im ersten Halbjahr 2025 auf hohem Niveau

Krankenstand im Hochsauerlandkreis bleibt im ersten Halbjahr 2025 auf hohem Niveau – Atemwegserkrankungen sorgen für die meisten Fehlzeiten    

Der Krankenstand der Beschäftigten im Hochsauerlandkreis bleibt auch im ersten Halbjahr 2025 auf einem hohen Niveau. Das geht aus dem aktuellen AOK-Gesundheitsbericht hervor. Danach lag der Krankenstand bei 6,9 Prozent und liegt damit unter dem des ersten Halbjahres 2024 mit 7,1 Prozent. Die rund 44.500 bei der AOK NordWest versicherten Erwerbstätigen im Hochsauerlandkreis fehlten in den ersten sechs Monaten durchschnittlich an 12,5 Tagen im Job. Der Wert aus dem gleichen Vorjahreszeitraum mit 12,9 Tagen pro Kopf wurde damit unterschritten. Am höchsten war der Krankenstand im Februar 2025 mit 8,9 Prozent. „Atemwegserkrankungen waren erneut der häufigste Grund für eine Krankschreibung. Infekte und Erkältungskrankheiten waren für mehr als ein Viertel aller Arbeitsunfähigkeitsfälle verantwortlich“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Dirk Schneider.

Atemwegserkrankungen verursachen mehr als ein Viertel aller AU-Fälle

Der Anteil der Arbeitsunfähigkeitsfälle aufgrund von Atemwegserkrankungen an allen AU-Fällen lag im ersten Halbjahr 2025 bei 28,2 Prozent und so mit weitem Abstand weiterhin an erster Stelle. Danach folgten Muskel- und Skeletterkrankungen (13,5 Prozent), Verdauungserkrankungen (6,9 Prozent) und Verletzungen mit einem Anteil von 10,4 Prozent an allen AU-Fällen. Die durchschnittliche Krankheitsdauer je Arbeitsunfähigkeit lag im ersten Halbjahr 2025 bei  Tagen.

Krankenstand im Branchenvergleich

Im Branchenvergleich ist der höchste Krankenstand bei den AOK-Mitgliedern im Hochsauerlandkreis im Jahr 2025 mit 8,1 Prozent im Bereich Energie, Wasser, Entsorgung und Bergbau zu beobachten. Der niedrigste Wert war in der Branche Land- und Forstwirtschaft mit 4,1Prozent festzustellen.

Angebote zur Betrieblichen Gesundheitsförderung

Um die Lebensqualität der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu verbessern, unterstützt die AOK NordWest Unternehmen im Hochsauerlandkreis seit Jahren mit speziellen Angeboten zur Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF). „Wir bauen unsere Angebote immer weiter aus. Mit speziellem Know-how durch eigene qualifizierte Präventionsfachkräfte, persönlicher Beratung und bedarfsgerechten BGF-Angeboten unterstützen wir Unternehmen in der Region dabei, ihre Beschäftigten im Rahmen von Präventions- und Gesundheitsprogrammen zu schützen“, so Schneider.

Mehr Informationen zu den AOK-Angeboten zur betrieblichen Gesundheitsförderung gibt es unter www.aok.de/fk/betriebliche-gesundheit/grundlagen/betriebliche-gesundheitsfoerderung/ im Internet.

 _______________________________

Quelle: Jörg Lewe, Spezialist Presse Serviceregion. AOK NordWest. Die Gesundheitskasse
Bild: Der Anteil der Arbeitsunfähigkeitsfälle aufgrund von Atemwegserkrankungen an allen AU-Fällen lag im ersten Halbjahr 2025
im Hochsauerlandkreis bei 28,2 Prozent und so mit weitem Abstand an erster Stelle.
Foto: AOK/colourbox/hfr.

 

Teilen Sie diesen Bericht mit Ihren Freunden