Wie wird in Wewelsburg heute an Zwangsarbeit, Vertreibung und die Spuren der NS-Zeit erinnert? GeDenkOrt des Kreismuseums Wewelsburg geöffnet

Wie wird in Wewelsburg heute an Zwangsarbeit, Vertreibung und die Spuren der NS-Zeit erinnert?  Besichtigung am Samstag, 18. Oktober, von 14 bis 17 Uhr, Eintritt frei

Wie wird in Wewelsburg heute an Zwangsarbeit, Vertreibung und die Spuren der NS-Zeit erinnert? Antworten darauf gibt der GeDenkOrt der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933–1945, der am Samstag, 18. Oktober, von 14 bis 17 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet ist. Thematisiert werden die unterschiedlichen Formen der Zwangsmigration im 20. Jahrhundert am Beispiel des Dorfes Wewelsburg sowie der Umgang mit den baulichen Überresten ehemaliger NS-Verbrechensorte. Jeweils um 14 Uhr und um 15:30 Uhr finden historische Einführungen zur Baugeschichte des ehemaligen KZ-Gebäudes und zur neuen Ausstellung statt.

Der GeDenkOrt befindet sich im Seitentrakt der ehemaligen Häftlingsküche des Konzentrationslagers Niederhagen. Die Dauerausstellung präsentiert die Geschichte des ehemaligen Lagergeländes und erzählt die Schicksale vieler Menschen, die mit dem Barackenlager in Verbindung standen. Sie wurden als KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter und Umsiedler nach Wewelsburg deportiert. Nach dem Krieg wurden Flüchtlings- und Vertriebenenfamilien in dem Barackenlager untergebracht.

Die neue Dauerausstellung vom Kreismuseum Wewelsburg befindet sich in der Ahornstr. 2, ca. 650 Meter von der Wewelsburg entfernt. Der Besuch ist ab 14 Jahren geeignet und kostenfrei.

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Quelle: Frau L. Laven, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Paderborn / Wewelsburg<
Bild: Der neue GeDenkOrt ist am Samstag, den 18. Oktober von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Fotocredit:© GfG Gruppe für Gestaltung GmbH, Michel Iffländer

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