Brilon: Ratsherr Diekmann kritisiert Vorgänge bei den Briloner Stadtwerken / Leserbrief

Brilon: Ratsherr Diekmann kritisiert Vorgänge bei den Briloner Stadtwerken / Leserbrief

Brilon: In der letzten Ratssitzung hat CDU-Ratsmitglied Wolfgang Diekmann heftig die Vorgänge bei den Stadtwerken kritisiert. Ausgangspunkt waren die städtischen öffentlichen Ratsvorlagen zur Abberufung und Freistellung des bisherigen Vorstandes der Stadtwerke und deren Gesellschaften. Diekmann, bis zum Ende letzten Jahres Mitglied in den Gremien, sprach von einem Prozess der sich bereits über mehr als 2 Jahre hinzieht. In dem Zeitrahmen hat es eine „Flucht“ von mehr als 10 Mitarbeitern aus dem Unternehmen gegeben. Die letzten Entwicklungen sind nur die Spitze des Eisberges gewesen.

Der Vorstand der Stadtwerke hatte zuletzt vor einigen Wochen einen langjährigen Mitarbeiter fristlos gekündigt. 

Im Focus des Vorstandes standen auch zwei weitere Mitarbeiter.  Es wurden darüber hinaus Entscheidungen des Vorstandes getroffen, an den Gremien der Politik vorbei, wo sie hätte beteiligt werden müssen. Diekmann erinnerte hier u. a. an das Thema Windkraft. Konkret sprach er die geplanten Windräder im Bereich des interkommunalen Gewerbegebietes Brilon/Olsberg an. Hier, so der CDU-Kommunalpolitiker, könnte es in der Zukunft zu Einschränkungen führen,  auch bei einem großen Unternehmen in unmittelbarer Nähe. Dieses hat auch zu erheblichen Verstimmungen mit der Stadt Olsberg geführt. 

Diekmann: „ Ich habe jahrelang auf diese Entwicklungen in den Gremien der Stadtwerke und  in öffentlichen Ratssitzungen auf diese Vorgänge hingewiesen, besonders an die Adresse des Bürgermeisters, der  den Gremien der Stadtwerke vorsteht“. Ähnliche Vorgänge hat es  auch schon bei anderen städtischen Unternehmen/Gesellschaften gegeben. Diese Vorgänge haben, aufgrund von gerichtlichen Auseinandersetzungen,  zu erheblichen finanziellen Belastungen für die Stadt geführt. Für diese über sechsstelligen Belastungen muss letztendlich der Briloner Steuerzahler aufkommen. Solche finanziellen Auswirkungen befürchte ich auch in diesem Fall „Stadtwerke“, so Diekmann.   

Was ist ein Leserbrief: Ein Leserbrief wird nicht in der Redaktion geschrieben, sondern von Leserinnen und Lesern verfasst, die auf einen Artikel oder ein Thema reagieren.

____________________

 

Quelle: Wolfgang Diekmann / Leserbrief
Fotocredit: Wolfgang Diekmann

Teilen Sie diesen Bericht mit Ihren Freunden