Wiebke Winter (CDU) sieht Friedrich Merz bis zum Ende der Legislatur im Amt – Bremer Spitzenkandidatin mahnt weniger Selbstbeschäftigung an – Rentenreform „dringend umsetzen“
Die Bremer CDU-Spitzenkandidatin Wiebke Winter hat ihre Partei dazu aufgerufen, sich weniger mit sich selbst zu beschäftigen und Spekulationen ĂĽber einen möglichen Kanzlertausch nach den Landtagswahlen zurĂĽckgewiesen. Der „Neuen OsnabrĂĽcker Zeitung“ (noz) sagte Winter: „Friedrich Merz und die Bundesregierung sind fĂĽr vier Jahre gewählt, und ich bin zuversichtlich, dass diese Regierungszeit voll ausgenutzt wird. Gerade im internationalen Kontext dĂĽrfen wir nicht geringschätzen, wie wichtig es ist, dass Deutschland ein Stabilitätsanker innerhalb der EU bleibt.“ Sie fĂĽgte hinzu: „Wir sollten uns weniger mit uns selbst beschäftigen, sondern die Themen in der Regierungsverantwortung voranbringen.“
Dazu mĂĽsste die Bundesregierung die Vorschläge der Alterssicherungskommission fĂĽr die Rente „dringend umsetzen“. Die Abschaffung der sogenannten „Rente mit 63“ sei „generationengerecht“. „Die Anreize zur FrĂĽhverrentung nutzen heute meist Besserverdiener und nicht diejenigen, die schwere körperliche Arbeit verrichten. FĂĽr Letztere hat die Alterssicherungskommission gezielte Vorschläge gemacht. Wir sind es der jungen Generation schuldig, sie nicht zu ĂĽberfordern“, sagte Winter noz. Sie ist Präsidiumsmitglied der CDU.
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Quelle: Neue OsnabrĂĽcker Zeitung, Redaktion
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